21 March 2026, 08:25

1&1 startet offiziell sein neues Mobilfunknetz – doch der Ausbau bleibt ehrgeizig

Zwei Mobilfunkmasten mit Antennen, umgeben von Bäumen und Drähten, unter einem klaren blauen Himmel.

1&1 startet offiziell sein neues Mobilfunknetz – doch der Ausbau bleibt ehrgeizig

Deutschlands neuestes Mobilfunknetz von 1&1 startet offiziell am 8. Dezember 2023

Der Mobilfunkanbieter 1&1 hat sein lang erwartetes Netz offiziell in Betrieb genommen. Seit dem Erwerb der Frequenzlizenzen im Jahr 2019 sah sich das Unternehmen mit Herausforderungen konfrontiert, doch nun gewinnt der Ausbau an Fahrt. Geschäftsführer Ralph Dommermuth bleibt entschlossen, das Netz weiter auszubauen, und schließt einen Verkauf des Geschäftsbereichs kategorisch aus.

1&1 hatte die Frequenzrechte zwar bereits 2019 erworben, doch Lieferkettenprobleme bei wichtigen Partnern verzögerten den geplanten Netzaufbau. Zu Beginn des Jahres 2023 waren erst fünf Standorte mit Antennen aktiv – ein Bruchteil der von der Regulierungsbehörde angestrebten 1.000 Stationen. Im Laufe des Jahres nahm die Dynamik jedoch deutlich zu.

Bis Ende 2023 betrieb 1&1 insgesamt 2.054 Funkmasten, die mehr als 27 Prozent der deutschen Haushalte abdecken. Im Vergleich zu den drei etablierten Netzbetreibern, die jeweils zwischen 28.000 und 36.500 Standorte unterhalten, bleibt dies zwar bescheiden. Um Versorgungslücken zu schließen, wechseln 1&1-Kunden automatisch ins Vodafone-Netz, sobald das eigene Signal nicht verfügbar ist.

Im Jahr 2023 kamen vierteljährlich etwa 300 neue Standorte hinzu – ein Tempo, das das Unternehmen beibehalten möchte. Bei dieser Wachstumsrate könnte das Netz bis Ende 2024 auf rund 25.200 Maststandorte anwachsen. Langfristig peilt 1&1 eine Abdeckung von über 50 Prozent der Haushalte bis 2030 an.

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Nach einem zögerlichen Start expandiert das Mobilfunknetz von 1&1 nun stetig. Mit 2.054 aktiven Standorten und einer klaren Wachstumsstrategie treibt das Unternehmen unter der Führung von Dommermuth den Ausbau voran. Jetzt geht es darum, die ehrgeizigen Versorgungsziele der kommenden Jahre zu erreichen.

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