4,0 Promille beim Bewerbungsgespräch: Frau verliert Führerschein nach peinlichem Vorfall
Eileen Sontag4,0 Promille beim Bewerbungsgespräch: Frau verliert Führerschein nach peinlichem Vorfall
Eine 45-jährige Frau erschien stark alkoholisiert zu einem Vorstellungsgespräch in einem Seniorenheim. Wie die Polizei später bestätigte, lag ihr Blutalkoholspiegel bei mehr als dem Vierfachen des gesetzlichen Grenzwerts. Der Vorfall führte zu einem Gerichtsverfahren und einem Fahrverbot.
Die Frau war mit ihrem eigenen Auto zum Bewerbungsgespräch gefahren. Vor Ort bemerkte die Personalverantwortliche einen starken Alkoholgeruch und alarmierte die Polizei. Die Beamten maßen bei ihr einen Atemalkoholwert von 4,75 Promille, der später durch eine Blutprobe mit 4,0 Promille bestätigt wurde.
In erster Instanz wurde die Frau freigesprochen, doch die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein. Im zweiten Verfahren verurteilte sie das Gericht wegen fahrlässiger Trunkenheitsfahrt. Die Richterin verhängte ein Bußgeld in Höhe von 750 Euro und entzog ihr den Führerschein.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, sodass weitere juristische Schritte möglich bleiben. Sollte es Bestand haben, darf die Frau nach sechs Monaten einen neuen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.
Der Fall zeigt die Gefahren extremer Alkoholisierung im Straßenverkehr auf. Die Frau muss nun mit finanziellen Strafen und dem vorübergehenden Verlust ihres Führerscheins rechnen. Ob weitere Anklagepunkte folgen könnten, ließen die Behörden offen.






