25 April 2026, 10:27

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin scharf ab

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin scharf ab

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, steht als mögliche Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten im Gespräch. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat bereits scharfe Kritik an einer möglichen Kandidatur geäußert. Die Parteiführung argumentiert, dass Aigners Hintergrund als CSU-Politikerin sie für das Amt ungeeignet mache.

Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel hat Aigners Bilanz in Bayern scharf angegriffen. Weidel wirft ihr vor, wiederholt die Interessen ihrer eigenen Partei über die der Opposition gestellt zu haben. Dies, so die AfD, werfe Zweifel an ihrer Fähigkeit auf, in einer überparteilichen Rolle neutral zu bleiben.

Weidel betonte zudem, dass der Bundespräsident eine Persönlichkeit sein müsse, die in allen politischen Lagern Respekt genieße. Aus ihrer Sicht disqualifiziere Aigners enge Verbindung zur CSU sie für das Amt eines unparteiischen Staatsoberhaupts. Die AfD hat deutlich gemacht, dass sie eine mögliche Nominierung Aigners nicht unterstützen werde.

Aigner bekleidet derzeit ein einflussreiches Amt in der bayerischen Politik. Als Landtagspräsidentin ist sie seit langem Mitglied der CSU. Ihre Erfahrung in der Landesregierung macht sie zu einer Anwärterin für die Bundespräsidentschaft, doch die Haltung der AfD erschwert ihren möglichen Weg ins Amt.

Die Ablehnung Aigners durch die AfD konzentriert sich auf Bedenken hinsichtlich ihrer politischen Ausrichtung. Die Partei besteht darauf, dass der Bundespräsident über den Parteigrenzen stehen müsse. Sollte Aigners Nominierung voranschreiten, ist mit erheblichem Widerstand aus den Reihen der Opposition zu rechnen.

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