Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Chance für junge Landwirt:innen
Tatjana ReinhardtAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Chance für junge Landwirt:innen
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge des Europäischen Parlaments zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Der CSU-Politiker lobte die Empfehlungen des Berichterstatters als Schritt zur Stärkung des Sektors und betonte zugleich die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes bei der Ausgestaltung der Politik.
Rainer sprach sich für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus. Eine Agrarpolitik ohne ländliche Entwicklung verglich er mit einem Haus, dem eine tragende Säule fehlt – und unterstrich damit deren Unverzichtbarkeit.
Darüber hinaus unterstützte er eine stärkere Förderung von jungen und neu einsteigenden Landwirtinnen und Landwirten. Die Bewältigung des Generationenwechsels in der Landwirtschaft sei ein weiterer zentraler Punkt seiner Aussagen gewesen.
Der Minister würdigte Pläne, kleinere Betriebe bei den ersten Hektarflächen stärker zu berücksichtigen. Starke, wettbewerbsfähige Höfe seien entscheidend für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit, so Rainer. Die Landwirtschaft spiele eine Schlüsselrolle für die Ernährungssicherheit, die Beschäftigung und die regionale Wertschöpfung.
Rainers Äußerungen unterstreichen die Bedeutung einer gut strukturierten GAP. Seine Unterstützung für junge Landwirtinnen und Landwirte sowie kleinere Betriebe spiegelt breitere Sorgen um Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit wider. Die Vorschläge gehen nun in den weiteren Reformprozess über.






