Aumovio verkauft Rheinböller Werk an RHB-Industries und sichert 320 Arbeitsplätze
Tatjana ReinhardtAumovio verkauft Rheinböller Werk an RHB-Industries und sichert 320 Arbeitsplätze
Aumovio verkauft Werk in Rheinböllen an RHB-Industries
Aumovio hat sich darauf verständigt, sein Werk in Rheinböllen an die neu gegründete RHB-Industries zu verkaufen, die von der Transformationsberatung Falkensteg unterstützt wird. Durch den Deal ist die Zukunft des Standorts gesichert, an dem rund 320 Mitarbeiter beschäftigt sind und der sich auf Bremssysteme sowie Robotik-Technologien spezialisiert hat.
Das Werk in Rheinböllen fertigt Bremssättel, elektrische Feststellbremsen und entwickelt autonome mobile Roboter. Unter der neuen Führung plant RHB-Industries, die Lohnfertigung von Bremssystemen einzuführen, um eine stabile Produktion und Arbeitsplatzsicherheit zu gewährleisten.
Der Verkauf umfasst sämtliche Vermögenswerte sowie die gesamte Belegschaft, wobei die Beschäftigungsbedingungen durch einen Tarifvertrag geschützt werden. Die Arbeitnehmervertreter haben den Übergang unterstützt und damit geholfen, die Rahmenbedingungen für eine reibungslose Übergabe zu finalisieren.
Philipp von Hirschheydt, Vorstandsvorsitzender von Aumovio, äußerte sich zuversichtlich, dass RHB-Industries den Standort erfolgreich weiterführen werde. Alexander Dietel, Partner bei Falkensteg, bezeichnete das Werk als „zentralen Baustein“ für die künftige Strategie des Unternehmens. Die Transaktion soll voraussichtlich Mitte 2024 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigungen und üblicher Bedingungen.
RHB-Industries strebt an, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und die Expertise des Standorts auszubauen. Ziel ist es, die langfristige Produktion und Beschäftigung zu sichern und gleichzeitig Wachstumschancen in den Bereichen Automobil und Robotik zu erschließen.
Mit der Übernahme gehen sämtliche Betriebsaktivitäten und Mitarbeiter auf RHB-Industries über. Die Lohnfertigung von Bremssystemen soll der Belegschaft zunächst Stabilität bieten. Der Abschluss des Deals für Mitte 2024 steht noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Freigaben.






