Berliner Asiatisches Musikfestival vereint Tradition und Moderne aus vier Ländern
Eileen SontagBerliner Asiatisches Musikfestival vereint Tradition und Moderne aus vier Ländern
Berliner Asiatisches Musikfestival mit Klängen von Japan bis zur Mongolei gestartet
Am Montag eröffnete das Berliner Asiatische Musikfestival im Konzerthaus. Drei Tage lang präsentierte es traditionelle und zeitgenössische Musik aus Japan, Korea, China und der Mongolei. Ziel der Veranstaltung war es, dem Publikum weniger bekannte musikalische Traditionen näherzubringen und den interkulturellen Austausch anzuregen.
Den Auftakt bildete das Nur Ensemble, ein Streichquartett, das westliche Spieltechniken mit asiatischen Melodien verband. Ihr Auftritt setzte den Ton für ein Festival, das Alte und Neue vereinte.
Der Tenor Ju Hyeok Lee begeisterte mit koreanischen Kunstliedern, die an das deutsche Kunstlied erinnerten. Sein Programm unterstrich die emotionale Tiefe, die beide Traditionen verbindet.
Das Vokalensemble Quarticolo folgte mit Stücken aus China, Japan und Korea – von zarten Volksweisen bis zu dramatischeren Kompositionen.
Das mongolische Duo Khukh Tenger beschloss den Abend mit einer faszinierenden Darstellung von Kehlgesang und der traditionellen Streichlaute Morin Chuur. Das Publikum, überwiegend Frauen mit nur wenigen Männern, belohnte jeden Auftritt mit begeistertem Applaus.
Die Veranstalter verwiesen auf die Anwesenheit von Diplomaten mehrerer Länder, was auf Pläne für künftige Festivals mit einem noch breiteren musikalischen Spektrum hindeutet.
Jeder Auftritt wurde vom Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen. Das Festival gelang es, die Vielfalt asiatischer Musikstile einem Berliner Publikum zu präsentieren. Bereits jetzt gibt es Gespräche, die Reichweite der Veranstaltung auszubauen.






