Betrüger geben sich als Polizisten und Bankmitarbeiter in Brandenburg aus
Reinhild HänelBetrüger geben sich als Polizisten und Bankmitarbeiter in Brandenburg aus
Zwei getrennte Betrugsfälle in Brandenburg: Opfer verlieren Geld an falsche Polizisten und Bankmitarbeiter
In Brandenburg sind bei zwei unabhängigen Betrugsmaschen Opfer um ihr Geld gebracht worden, nachdem Betrüger sich als Polizeibeamte und Bankangestellte ausgegeben hatten. In Kyritz wurde eine 79-jährige Frau dazu gedrängt, Bargeld herauszugeben, während ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin Geld verlor, nachdem er einem angeblichen Mitarbeiter seine Bankdaten preisgegeben hatte.
Die Frau aus Kyritz erhielt einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist ausgab. Er behauptete, ihre Tochter sei in einen schweren Autounfall verwickelt gewesen, und forderte eine fünfstellige Kautionszahlung. In Panik willigte sie ein, einen niedrigen fünfstelligen Betrag zu zahlen, und übergab das Geld – bevor ihr klar wurde, dass es sich um einen Betrug handelte.
In Neuruppin wurde ein 55-Jähriger von einem angeblichen Bankmitarbeiter kontaktiert. Der Betrüger warnte ihn vor unautorisierten Abbuchungen von seinem Konto und fragte nach seinen Zugangsdaten. Nachdem der Mann die Informationen weitergegeben hatte, sperrte ihn der Kriminelle aus seinem Konto aus und stahl einen vierstelligen Betrag.
Beide Opfer erstatteten am Wochenende Anzeige bei der Polizei. Die Behörden haben noch keine konkreten Statistiken zu ähnlichen Fällen für das Jahr 2023 veröffentlicht, doch solche Betrugsversuche bleiben eine anhaltende Gefahr.
Die Vorfälle zeigen erneut, wie groß das Risiko betrügerischer Anrufe ist, die auf persönliche und finanzielle Daten abzielen. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen, bisher gab es jedoch keine Festnahmen. Opfer werden dringend dazu aufgefordert, unerwartete Forderungen nach Geld oder sensiblen Daten vor einer Reaktion gründlich zu überprüfen.






