27 March 2026, 00:30

Blutiger Hundeangriff in Ludwigswinkel: Alpaka stirbt nach Attacke auf Weide

Zwei Windhunde stehen Seite an Seite in einem Grasfeld mit einem hölzernen Zaun im Hintergrund und Text am unteren Rand.

Blutiger Hundeangriff in Ludwigswinkel: Alpaka stirbt nach Attacke auf Weide

Zwei Hunde dringen in Ludwigswinkel in ein Alpaka-Gehege ein und töten ein Tier

In Ludwigswinkel (Rheinland-Pfalz) sind zwei Hunde in ein Alpaka-Gehege eingedrungen und haben die Tiere brutal angegriffen. Bei dem Vorfall kam ein Alpaka ums Leben, andere wurden verletzt. Die Besitzer der Weide trafen zwar ein, konnten den Angriff aber nicht mehr rechtzeitig stoppen.

Die Hunde waren zuvor ausgebüxt und in die Koppel gelaufen. Augenzeugen beschrieben die Tiere während des Angriffs als "blutrünstig". Ein Tierarzt wurde später gerufen, um die überlebenden Alpakas zu versorgen – doch eines mit dem Namen Karl überlebte die Attacke nicht.

Solche Vorfälle sind kein Einzelfall. Tierschützer warnen seit Langem, dass bereits kurze Momente der Freiheit für Hunde für Nutztiere tödlich enden können. Zwar gibt es keine genauen Statistiken zu Hundeangriffen auf Weidetiere wie Alpakas, Schafe oder Ziegen, doch die Konflikte zwischen freilaufenden Hunden und Nutztieren nehmen stetig zu.

Die Behörden raten Hundebesitzern dringend, ihre Grundstücke sicher einzuzäunen, um Ausbrüche zu verhindern. Zudem wird empfohlen, Hunde in der Nähe von Wiesen oder Weideflächen stets an der Leine zu führen. Eine zuverlässige Rückruf-Erziehung gilt als entscheidende Maßnahme, um ähnliche Tragödien zu vermeiden.

Der Vorfall in Ludwigswinkel zeigt einmal mehr, welche Gefahren unkontrollierte Hunde für Weidetiere darstellen. Halter werden aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um weitere Zwischenfälle zu verhindern. Denn selbst gut erzogene Haustiere können ohne ausreichende Kontrolle schwere Schäden unter Weidetieren anrichten.

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