11 May 2026, 02:27

Brandenburger Landtag zieht über 1.700 Schüler mit Debatten über Gewalt im Netz an

Kinder sitzen an Tischen in einem Klassenzimmer mit Büchern und Stiften, die einer fensterumgebenen Wand zugewandt sind.

Brandenburger Landtag zieht über 1.700 Schüler mit Debatten über Gewalt im Netz an

Über 1.700 Schülerinnen und Schüler besuchten im vergangenen Jahr öffentliche Debatten im Brandenburger Landtag. Das Besucherprogramm ermöglichte ihnen einen direkten Einblick in politische Diskussionen – darunter eine aktuelle Debatte über sexualisierte Gewalt im Internet. Schulen aus der gesamten Region nahmen teil, doch aus einigen Landkreisen kam überhaupt keine Beteiligung.

2025 begrüßte der Landtag im Rahmen des Besucherprogramms 1.790 Schülerinnen und Schüler. Den größten Anteil machten Neunt- und Zehntklässler aus. Viele Schulen entsandten gleich mehrere Klassen, wobei Lehrkräfte die Besuche organisierten, um den Jugendlichen zu zeigen, wie parlamentarische Arbeit und Entscheidungsprozesse in der Praxis ablaufen.

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Besonders stark war das Interesse in bestimmten Landkreisen. Die höchste Teilnehmerzahl verzeichnete Oberhavel mit 337 Schülerinnen und Schülern, gefolgt von Märkisch-Oderland mit 256 und Ostprignitz-Ruppin mit 206 Teilnehmenden. Gleichzeitig nahmen im Jahr 2024 keine Schulen aus Brandenburg an der Havel, Oder-Spree oder der Uckermark am Programm teil.

Im Laufe des Jahres wurden die Plenarsitzungen 47 Mal von Schulklassen gebucht. Im Schnitt besuchten pro Sitzung drei bis fünf Schulgruppen den Landtag. Eine der jüngsten Debatten drehte sich um sexualisierte Gewalt im Netz und zog mehrere Klassen verschiedener Schulen an.

Das Besucherprogramm bietet Schülerinnen und Schülern weiterhin direkten Zugang zu politischen Prozessen. Die Teilnehmerzahlen des vergangenen Jahres zeigen ein großes Interesse in einigen Regionen, doch die Beteiligung bleibt in der gesamten Region ungleich verteilt. Die teilnehmenden Schulen nutzten die Gelegenheit, um ihre Schülerinnen und Schüler mit lebhaften Debatten und parlamentarischer Arbeit vertraut zu machen.

Quelle