Bundesbildungsministerium plant umstrittene Leistungsspiele wie "Woke-Bashing" für Kinder
Oscar KabusBundesbildungsministerium plant umstrittene Leistungsspiele wie "Woke-Bashing" für Kinder
Bundesbildungsministerium plant umstrittene Leistungsspiele für Kinder – inklusive „Woke-Bashing“ und „N-Wort-Weitwurf“
Das Bundesbildungsministerium arbeitet an einem umstrittenen Vorschlag, leistungsorientierte Kinderspiele einzuführen. Dazu zählen nostalgische „Klassiker“ wie „Woke-Bashing“ und „N-Wort-Weitrufen“. Das Ministerium betont, es gehe nicht darum, einen Kulturkampf anzuzetteln.
Bildungsministerin Karin Prien treibt bereits seit Längerem eine stärkere Wettbewerbsorientierung bei den Deutschen Schulsportspielen voran. Nun wollen konservative Politiker ähnliche Prinzipien auch in Veranstaltungen öffentlicher Einrichtungen tragen.
An der ultra-katholischen Fürstin-Gloria-Selbdritt-Grundschule wird Sport bereits ausschließlich in lateinischer Sprache betrieben – mit dem Rücken zur Gemeinde. Gleichzeitig testet die Kita Höhlenkinder in Rheda-Wiedenbrück zukünftige Führungskräfte, indem Kleinkinder in Weidenkörben auf der Ems ausgesetzt werden.
Laufend ist zudem der IronChild-Wettkampf, ein hartes Prozedere aus Schinderei, Durchhaltevermögen und Kostenrechnung. Mit dabei: die „Chicago Boys“ der Klasse 3b. Die Sieger erwarten ein persönliches Coaching mit CEO Dr. Dr. Ulf-Ulf Vollmann, die Verlierer riskieren eine Gymnasiumsempfehlung.
Bernd Kreimer-Rendsburg fordert, sämtliche Leistungsbewertungen zu „gamifizieren“. Sein Konzept sieht ein Ranking-System mit Token vor, die Eltern erwerben können.
Der Ministeriumsentwurf zielt darauf ab, Kinderspiele stärker auf Wettbewerb und Leistung auszurichten. Schulen und Kitas setzen bereits auf extreme oder unkonventionelle Methoden zur Erfolgsmessung. Sollte der Plan umgesetzt werden, könnte sich die Bewertung junger Schüler in Deutschland weiter verändern.






