10 May 2026, 02:21

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung bleibt trotz niedriger Speicherstände stabil

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung bleibt trotz niedriger Speicherstände stabil

Deutschlands Gasspeicherstände steigen frühzeitig um drei Prozentpunkte in nur zwei Wochen

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, hat sich zu Sorgen um die Gasversorgung geäußert und betont, dass die aktuellen Füllstände vorerst ausreichen. Zugleich wies er Vorwürfe zurück, die Speicher seien gefährlich niedrig.

Müller räumte zwar ein, dass die Öffentlichkeit die Gasreserven mit Sorge beobachte, machte jedoch deutlich, dass eine vollständige Befüllung der Speicher bis Mitte Mai weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch notwendig sei. Er verwies darauf, dass die großen Kavernenspeicher in Deutschland bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen aufgefüllt werden könnten.

Im vergangenen Winter spielten vier LNG-Terminals an Nord- und Ostsee eine entscheidende Rolle für die Versorgungssicherheit. Müller unterstrich, dass die Gasgroßhändler weiterhin für die Absicherung der Versorgung verantwortlich seien und es derzeit keinen Anlass zur Beunruhigung gebe.

Zwar bleibe die Gasspeicherung wichtig, doch die angespannte Lage der Jahre 2022 und 2023 habe sich entspannt, so Müller. Die Bundesnetzagentur signalisiert damit Vertrauen in das bestehende System, behält die Marktentwicklung aber weiterhin im Blick.

Laut Bundesnetzagentur bleibt die Gasversorgung in Deutschland vorerst stabil. Müllers Aussagen deuten auf eine veränderte Dringlichkeit im Vergleich zu den Vorjahren hin. Die Speicherstände werden weiterhin überwacht, doch die Händler sollen die Versorgung ohne unmittelbare Eingriffe steuern.

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