14 April 2026, 14:33

Cancom blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2025 mit Hoffnung auf KI-Wachstum

Eine Liniengrafik auf einem weißen Hintergrund mit der Überschrift "Die Vorteile der gestiegenen Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen" zeigt die Produktivitätsentwicklung im Zeitverlauf, wobei die Vorteile nicht die Mittelschicht erreichen.

Cancom blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2025 mit Hoffnung auf KI-Wachstum

Cancom verzeichnet gemischte Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2025

Der IT-Dienstleister Cancom hat für das Geschäftsjahr 2025 eine durchwachsene Bilanz vorgelegt: Während der Konzernumsatz leicht rückläufig war, verzeichnete das Unternehmen Zuwächse beim Bruttoertrag und im internationalen Geschäft. Vorstandschef Rüdiger Rath zeigt sich zuversichtlich und verweist auf die starke Nachfrage nach Lösungen für die digitale Transformation und künstliche Intelligenz (KI).

Der Konzernumsatz lag 2025 bei 1,71 Milliarden Euro – ein leichter Rückgang gegenüber 1,74 Milliarden Euro im Vorjahr. In Deutschland sank der Umsatz um 3,7 % auf 1,09 Milliarden Euro, da Kunden ihre Ausgaben zurückhielten. Das Auslandsgeschäft legte hingegen um 3,2 % zu und erreichte 622,1 Millionen Euro.

Der Bruttoertrag stieg auf 697 Millionen Euro (2024: 694 Millionen Euro). Im vierten Quartal 2025 erzielte Cancom ein EBITDA von 38,9 Millionen Euro, wobei in dieser Zahl einmalige Restrukturierungskosten enthalten waren.

Für 2026 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro. Rath betonte, dass kontinuierliche Investitionen in sichere IT-Infrastrukturen und KI wichtige Wachstumstreiber seien. Das Unternehmen rechnet mit einer stabilen Nachfrage nach Kernprojekten der Digitalisierung, insbesondere in den Bereichen Resilienz, Sicherheit und Leistung.

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Cancom strebt im laufenden Jahr die Rückkehr zum Wachstum an, getrieben durch Digitalisierung und die Einführung von KI. Der Fokus liegt weiterhin auf hochleistungsfähigen IT-Lösungen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Die Finanzprognosen deuten auf eine Erholung des Umsatzes im Jahr 2026 hin.

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