CDU triumphiert bei Landtagswahl 2026 mit beiden Koblenzer Direktmandaten
Eileen SontagCDU triumphiert bei Landtagswahl 2026 mit beiden Koblenzer Direktmandaten
CDU holt bei der Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz beide Direktmandate in Koblenz
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 sicherte sich die CDU beide Direktmandate im Wahlkreis Koblenz. Die Abstimmung zeigte deutliche Verschiebungen in der Wählergunst innerhalb der Region. Die landesweite Wahlbeteiligung stieg auf 68,5 % – ein Plus von 4,2 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021.
Im Wahlkreis 8 (Koblenz/Lahnstein) gewann der CDU-Kandidat Andreas Birtel das Direktmandat mit 33,6 % der Erststimmen. Die Partei führte auch bei den Zweitstimmen und legte dort um 4,5 Punkte auf 32,8 % zu. Die SPD verlor hingegen stark und fiel von 37,0 % auf 28,1 %. Die AfD verzeichnete in diesem Gebiet deutliche Zugewinne und stieg um 8,7 Punkte auf 15,0 %.
Im Wahlkreis 9 (Koblenz) holte Philip Rünz (CDU) das Direktmandat mit 29,8 % der Erststimmen. Auch hier verbesserte sich die Partei bei den Zweitstimmen um 2,8 Punkte auf 30,2 %. Die SPD büßte deutlich ein und sank von 31,3 % auf 25,2 %. Die AfD legte stark zu – von 5,9 % auf 13,2 % –, während die Linke um 4,9 Punkte auf 8,3 % zulegte.
Die landesweite Wahlbeteiligung betrug 68,5 % (2021: 64,3 %). In der Stadt Koblenz selbst hatte die Beteiligung zuvor geschwankt: Zwischen 2006 und 2016 war sie um 13,7 Punkte gestiegen, bevor sie 2021 um 6,4 Punkte zurückging.
Der Erfolg der CDU in Koblenz spiegelt die generellen Zuwächse der Partei in der Region wider. Beide Direktmandate gingen an die Christdemokraten, während die SPD erhebliche Verluste hinnehmen musste. Der Aufstieg der AfD markiert eine spürbare Veränderung der Wählerpräferenzen in beiden Wahlkreisen.






