Charli XCX beendet den Brat Summer mit ihrer Berlinale-Mockumentary The Moment
Eileen SontagCharli XCX beendet den Brat Summer mit ihrer Berlinale-Mockumentary The Moment
Charli XCX präsentierte diese Woche ihre Mockumentary The Moment auf der Berlinale und setzte damit den Schlusspunkt unter ihre Brat-Summer-Ära. Fans trotzten eisigen Temperaturen, um stundenlang vor dem Zoo Palast zu warten – alle gespannt auf die Premiere. Der Film, der im Januar beim Sundance Film Festival 2026 seine Weltpremiere feierte, zeigt die Popkünstlerin in einer fiktionalisierten Version ihres eigenen Lebens.
Die Sängerin bestätigte, dass dieses Projekt das Kapitel über die kulturelle Welle abschließt, die sie 2024 auslöste. Ihr Album Brat dominierte nicht nur die Charts, sondern prägte sogar die Politik: Selbst die damalige US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris bezog sich in ihrem Wahlkampf auf die Energie des Albums.
In The Moment spielt Charli XCX eine überzeichnete Version ihrer selbst, die sich durch das Chaos eines gescheiterten Konzertfilms kämpft. Alexander Skarsgård verkörpert einen aufdringlichen Studio-Regisseur, der ihren Auftritt dokumentieren soll, während Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott in kurzen, aber prägnanten Cameo-Auftritten zu sehen sind. Der Ton der Mockumentary bewegt sich zwischen Satire und absurden Backstage-Szenen, doch die Kritik bleibt gespalten.
Die Reaktionen beim Sundance-Festival fielen gemischt aus: Der Film hält aktuell eine Wertung von 63 Prozent auf Rotten Tomatoes und 52 von 100 Punkten auf Metacritic. Während Charli XCX' schauspielerische Leistung gelobt wurde, bemängelten Kritiker die ungleichmäßige Satire und die inkonsistente Umsetzung. Ein scharfer Kontrast zur fast einhelligen Begeisterung für Brat – jenes Album, das 2024 zum Sound einer ganzen Generation wurde und den globalen Brat-Summer-Hype auslöste.
Doch The Moment ist nicht ihr einziger Ausflug ins Filmgeschäft: Die Sängerin war bereits in The Gallerist und I Want Your Sex zu sehen, die beide in Sundance Premiere feierten. Zudem steht eine Rolle im bevorstehenden Horror-Remake Faces of Death an.
Auf der Berlinale-Premiere machte Charli XCX klar: Für sie ist der Brat Summer vorbei. Auf die Frage, ob das Phänomen weiterleben werde, winkte sie ab: "Das liegt an der Welt – für mich ist es beendet."
Die Berliner Vorstellung von The Moment zieht einen Schlussstrich unter eine Ära, die mit einem Album begann und sich zu einem weltweiten Trend entwickelte. Auch wenn der Film verhalten aufgenommen wurde, deutet Charli XCX' schauspielerischer Aufbruch auf eine neue Phase hin. Mit mehreren Projekten in der Pipeline wird ihr nächster Schritt wohl weit über die Musik hinausgehen.
Updated Critical Reception for Charli XCX's The Moment Reveals Mixed Reviews Post-Berlinale
New reviews since the Berlinale screening show shifting critical reception for The Moment. Latest data from Rotten Tomatoes now rates the film at 67% (144 critics), with the site's consensus praising Charli XCX's performance despite uneven satire. Meanwhile, Metacritic maintains a score of 53/100 (36 critics), reflecting ongoing debate over the film's satirical approach.






