Deutsche Bahn baut Holding radikal um – 30 Prozent der Stellen gestrichen
Oscar KabusDeutsche Bahn baut Holding radikal um – 30 Prozent der Stellen gestrichen
Die Deutsche Bahn baut ihre Konzernholding um, um Kosten zu senken und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla plant, rund 30 Prozent der Stellen in der Holding-Struktur abzubauen. Mit dem Schritt sollen Tätigkeiten gestrichen werden, die keinen Mehrwert für das Unternehmen bringen.
Die Abteilung für Change-Management, die unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz eingerichtet worden war, wird aufgelöst. Das etwa 50 Köpfe zählende Team begleitete interne Transformationsprojekte, darunter die Kampagne „Bahnsinn Riedbahn“. Einige Führungskräfte der Abteilung galten als „elitäre Technokraten“.
Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sparprogramms. Sie soll die Holding-Struktur verschlanken und die Kernbereiche des Konzerns stärken. Durch die Auflösung des Change-Management-Teams verringert sich die Mitarbeiterzahl. Gleichzeitig markiert der Schritt einen strategischen Kurswechsel unter der neuen Führung. Das Unternehmen erwartet dadurch eine schlankere und fokussiertere Organisation.






