24 May 2026, 00:37

Dreiste Sperrzonen-Störer legen Zugverkehr an Müngstener Brücke lahm

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Dreiste Sperrzonen-Störer legen Zugverkehr an Müngstener Brücke lahm

Drei Personen drangen am Sonntag, den 8. März, in die Sperrzone der Müngstener Brücke ein und lösten massive Zugausfälle aus

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Bei dem Vorfall kam es zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Die Verantwortlichen müssen nun mit Kostenbescheiden rechnen.

Gegen 12:05 Uhr hatten mehrere Zeugen zwei Erwachsene und ein Kind im gesperrten Gleisbereich nahe der Brücke beobachtet. Die Gruppe gab an, einer Navigations-App gefolgt zu sein, ohne sich der Gefahr bewusst zu sein. Innerhalb weniger Minuten wurde die Bahnstrecke zwischen 12:09 und 12:50 Uhr komplett gesperrt – der Zugverkehr kam zum Erliegen.

Die Bundespolizei, die Polizei Wuppertal sowie die Feuerwehren aus Solingen und Remscheid rückten zum Einsatzort aus. Die Feuerwehr Solingen erließ später einen offiziellen Kostenbescheid nach dem Brandschutzgesetz Nordrhein-Westfalens und belastete die beiden Erwachsenen mit insgesamt 656 Euro. Die Polizei Wuppertal schlug zusätzlich 118,50 Euro pro Schuldner zu Buche, während die Bundespolizei 99,60 Euro an Einsatzkosten geltend machte.

Gegen die beiden Erwachsenen wurden nun Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Stadt Remscheid prüft derweil noch, ob sie ihre eigenen Auslagen für den Einsatz erstattet verlangen wird.

Der unbefugte Zutritt hatte für die Beteiligten erhebliche finanzielle Folgen. Über 40 Minuten lang ruhte der Bahnverkehr, und die Rettungskräfte mussten kurzfristig ausrücken. Die Behörden betonen, dass widerrechtliches Betreten von Bahnanlagen rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich zieht.

Quelle