09 May 2026, 20:23

Düngemittel werden 2025 teurer: Warum Hobbygärtner jetzt umdenken müssen

Altes Buchcover aus dem Jahr 1941 mit dem Titel "Düngemittel Samen Landwirtschaftliche Geräte" mit einer Illustration einer grünen Pflanze mit Blättern und Stielen.

Düngemittel werden 2025 teurer: Warum Hobbygärtner jetzt umdenken müssen

Hobbygärtner müssen sich im nächsten Jahr auf höhere Preise für mineralische Düngemittel einstellen. Der anhaltende Konflikt im Iran treibt die Produktionskosten in die Höhe, während Lieferkettenprobleme die Situation zusätzlich verschärfen. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach biologischen Alternativen seit der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine stark angestiegen.

Die Kosten für flüssige Mineraldünger liegen für Verbraucher bereits bei etwa 12 Euro pro Liter. Branchenexperten warnen, dass die Preise bald auf 13 oder 14 Euro klettern könnten. Die Hersteller haben zwar die Rohstoffe für diese Saison gesichert, doch die zukünftige Versorgung bleibt ungewiss.

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Auch die explodierenden Dieselpreise führen zu Lieferverzögerungen und Zusatzkosten. Speditionen kämpfen damit, Produkte pünktlich auszuliefern, ohne die Mehrkosten vollständig an die Kunden weiterzugeben. Trotz dieser Herausforderungen sind die meisten synthetischen Düngemittel derzeit noch verfügbar.

Der Trend zu biologischen Produkten hat in den letzten Jahren deutlich Fahrt aufgenommen. Zwei Drittel des Sortiments an Erden und Pflanzenschutz von Compo bestehen mittlerweile aus Bio-Produkten. Der Biomarkt wächst zwei- bis dreimal schneller als der konventionelle Sektor – ein Zeichen für veränderte Vorlieben der Gärtner.

Wer auf mineralische Dünger setzt, sollte sich auf weiter steigende Preise im Jahr 2025 einrichten. Biologische Alternativen gewinnen zwar als stabile, wenn auch oft teurere Option an Bedeutung. Doch wie stark die Belastung für die Verbraucher ausfällt, hängt davon ab, inwieweit die Branche die höheren Fracht- und Materialkosten auffangen kann.

Quelle