07 April 2026, 22:28

Energiebilanz 2024: Städte zahlen 53 Prozent mehr für Gebäude – doch der Verbrauch bleibt stabil

Stadtpanorama mit Gebäuden im Vordergrund, einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und Solarpanelen auf einem Dach.

Energiebilanz 2024: Städte zahlen 53 Prozent mehr für Gebäude – doch der Verbrauch bleibt stabil

Ein neuer Bericht offenbart die Energiebilanz der städtischen Gebäude im Jahr 2024. Trotz Bemühungen um mehr Effizienz stiegen die Kosten im Vergleich zum Vorjahr um über die Hälfte an. Die Erhebung umfasst mehr als 350 Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern.

Die Stadt gab 2024 insgesamt 10,7 Millionen Euro für die Energieversorgung ihrer Gebäude aus – ein Anstieg um 53 Prozent gegenüber 2023. Der Verbrauch an Heizöl kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden, während der Erdgasverbrauch mit 50,4 Millionen Kilowattstunden konstant blieb. Der Stromverbrauch lag mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert, wobei Schulen fast die Hälfte des Gesamtbedarfs verursachten.

Ein Sanierungsprojekt für die Beleuchtung im Umfang von etwa 850.000 Euro erhielt Bundesförderung, die die Hälfte der Kosten deckte. Der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude blieb indes mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten stabil.

Der städtische Versorger gmmg plant nun weitere Maßnahmen: Alte Stromzähler sollen durch digitale Systeme ersetzt, Wasser- und Wärmezähler an eine zentrale Datenplattform angebunden werden.

Der Bericht zeigt sowohl steigende Kosten als auch stabile Verbrauchsmuster in den städtischen Gebäuden auf. Die geplanten Änderungen bei den Messsystemen zielen darauf ab, die Datenerfassung zu vereinfachen und möglicherweise das Energiemanagement zu optimieren. Die gesamten CO₂-Emissionen für 2024 wichen jedoch kaum von den Vorjahreswerten ab.

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