05 June 2026, 12:29

EU-Käufer zahlen ab Juli mehr für Bestellungen aus Drittländern

Ab dem 1. Juli: Online-Einkauf bei Händlern außerhalb der EU wird teurer

EU-Käufer zahlen ab Juli mehr für Bestellungen aus Drittländern

EU-Onlinekäufer müssen sich auf höhere Kosten bei Bestellungen aus Drittländern einstellen

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Ab dem 1. Juli 2023 werden Einkäufe bei Händlern außerhalb der EU für Verbraucher in der Europäischen Union teurer. Neue Vorschriften erhöhen die Gebühren für geringwertige Importe, weitere Änderungen sind für 2026 geplant. Die Maßnahmen sollen Lücken bei Zollkontrollen in den Mitgliedstaaten schließen.

Ab diesem Juli steigen die Preise für Waren aus Nicht-EU-Ländern. Verbraucher sollten vor dem Kauf prüfen, wo der Händler ansässig ist, und nach möglichen Zusatzkosten fragen. Rücksendungen und Streitbeilegungen könnten bei Geschäften mit Anbietern außerhalb der EU zudem schwieriger werden.

Innerhalb der EU bewegen sich die meisten Waren ohne zusätzliche Steuern oder Zölle frei über die Grenzen. Ausnahmen bilden Produkte wie Kaffee, Alkohol und Tabak, auf die weiterhin Abgaben erhoben werden. Für Sendungen mit einem Wert unter 150 Euro wird ab dem 1. November 2026 eine pauschale Zollgebühr von drei Euro pro Produktkategorie fällig – zusätzlich zur Importmehrwertsteuer.

Die genaue Höhe der Gebühr für die 2026 in Kraft tretende Regelung steht noch nicht fest; die Europäische Kommission hat sie noch nicht endgültig beschlossen. Um Verbrauchern die Kostenabschätzung zu erleichtern, hat die Zollverwaltung einen Online-Zollrechner eingeführt. Behörden betonen, dass diese Übergangsregelungen so lange gelten, bis alle EU-Länder eingehende Sendungen vollständig prüfen und abwickeln können.

Kritiker warnen, dass die zusätzlichen Gebühren günstige Importe unwirtschaftlich machen könnten. Kleine, preiswerte Artikel könnten sich nicht mehr lohnen, wenn die Extrakosten den Gesamtpreis in die Höhe treiben.

Die Änderungen bedeuten, dass EU-Verbraucher bei Bestellungen aus Drittländern mit höheren Kosten rechnen müssen. Online-Tools und eine sorgfältige Händlerprüfung helfen, unerwartete Gebühren zu vermeiden. Die neuen Regeln gelten, bis die Zollverfahren in der gesamten Union vollständig harmonisiert sind.

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