Frankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Fitness und Gemeinschaft
Reinhild HänelFrankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Fitness und Gemeinschaft
Frankfurt erweitert sein kostenloses Sportgeräte-Angebot mit zwei neuen "Sportboxen"
In Frankfurt gibt es nun zwei weitere "Sportboxen" – eine im Rennbahnpark und eine im Louisa-Sport-Jugendpark. Damit steigt die Gesamtzahl der Standorte auf acht, an denen Anwohnerinnen und Anwohner kostenlos Sportgeräte ausleihen können. Das Projekt ist Teil einer breiter angelegten Initiative der Stadt, um Fitness und gemeinschaftliches Engagement zu fördern.
Ursprünglich startete das Vorhaben mit sechs Standorten, doch durch die neuesten Ergänzungen stehen den Bürgerinnen und Bürgern nun noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Vier der Boxen wechseln regelmäßig ihren Standort, um möglichst viele Stadtteile zu erreichen. Jeder Standort bietet unterschiedliche Ausrüstung: Während am Campus Westend der Fokus auf Mannschaftssportarten liegt, sind am Gustavsburgplatz vor allem Basketball- und Badminton-Utensilien zu finden.
Besonders an den neuen Boxen sind die sogenannten Battle Ropes – dicke Seile für Krafttraining –, die das Angebot abwechslungsreicher machen. Die Ausleihe erfolgt unkompliziert über eine App, sodass Nutzerinnen und Nutzer schnell an das gewünschte Equipment kommen. Lokale Vereine und Gemeinschaftsgruppen unterstützen die Boxen als Sponsoren, sorgen für deren Instandhaltung und machen sie so zu sozialen Treffpunkten.
Ziel der Aktion ist es, die körperliche Aktivität in der gesamten Stadt zu steigern und gleichzeitig den Zusammenhalt unter den Bewohnerinnen und Einwohnern zu stärken. Durch den Wegfall von Kostenbarrieren will Frankfurt eine gesündere und aktivere Bevölkerung fördern.
Mittlerweile sind die Sportboxen an acht Standorten im Einsatz, wobei vier davon regelmäßig umziehen, um noch mehr Stadtteile zu erreichen. Der kostenlose Zugang zu Sportgeräten und die Unterstützung lokaler Partner tragen dazu bei, Fitness für alle zugänglicher zu machen. Die Stadt rechnet damit, dass das Projekt weiter wächst, je mehr Frankfurterinnen und Frankfurter die Angebote nutzen.






