19 June 2026, 08:16

Galeria kämpft um Überleben: 160 Millionen Euro als letzte Rettung vor der Pleite

Galeria am Abgrund: Was kommt als Nächstes für die Mainz-Filiale?

Galeria kämpft um Überleben: 160 Millionen Euro als letzte Rettung vor der Pleite

Die deutsche Warenhauskette Galeria steckt in einer schweren Finanzkrise. Der Händler benötigt dringend eine Kapitalzufuhr, um die Insolvenz abzuwenden. Ohne sofortige Finanzspritze könnte die Kette bereits in diesem Sommer zusammenbrechen.

Aktuell verhandelt Galeria mit dem US-Investor Gordon Brothers über ein Darlehen in Höhe von 160 Millionen Euro. Die Mittel sollen eine bestehende Schuldenlast von 80 Millionen Euro umschulden und ausstehende Mietzahlungen decken. Branchenexperten warnen jedoch, dass selbst mit diesem Kredit das langfristige Überleben der Kette nicht gesichert ist.

Um die Kosten zu senken, hat Vorstandschef Tilo Hellenbock die Bestellungen für neue Ware in allen 83 Filialen bereits drastisch gekürzt. Der Sanierungsplan von Gordon Brothers sieht vor, etwa 30 Standorte zu schließen. Ziel ist es, die Kette bis 2028 wieder in die Gewinnzone zu führen.

Unterdessen treibt Galeria mit massiven Rabattaktionen den Umsatz an. Die Einnahmen aus diesen Verkaufsförderungen fließen in die Bezahlung der 12.000 Mitarbeiter. Scheitert die Kreditverhandlung, könnten Engpässe bei der Ware die Filialen bereits in wenigen Monaten zur Schließung zwingen.

Die Zukunft der Kette hängt nun davon ab, ob das 160-Millionen-Euro-Darlehen gesichert werden kann. Ohne diese Finanzhilfe droht Galeria aufgrund der angespannten Lage noch in diesem Sommer die Schließung zahlreicher Filialen. Die geplanten Sparmaßnahmen sollen das Unternehmen in den kommenden vier Jahren stabilisieren.

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