Geisa baut barrierefreies Wohnviertel für alternde Bevölkerung auf altem Industriegelände
Oscar KabusGeisa baut barrierefreies Wohnviertel für alternde Bevölkerung auf altem Industriegelände
Die thüringische Stadt Geisa verwandelt das ehemalige Industriegelände Am Steinigt in ein neues Wohnviertel. Das Projekt soll den Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung gerecht werden – eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 92 Prozent der lokalen Babyboomer auch im Alter in der Region bleiben möchten.
Die Abrissarbeiten auf dem Gelände Am Steinigt begannen bereits im vergangenen Herbst. Das ebene, gut zugängliche Areal wird derzeit für seine neue Bestimmung als barrierefreies Wohnquartier vorbereitet. Geplant sind 15 bis 20 altersgerechte Wohnungen sowie Mietwohnungen für Familien und Grünflächen.
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 780.000 Euro, wobei 626.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Ein Investor soll den Bau des Viertels übernehmen. Von Vorteil ist die Nähe zu wichtiger Infrastruktur wie einem medizinischen Versorgungszentrum, einer Apotheke und einem Pflegeheim.
Zudem will Geisa gesundheitsnahe Dienstleistungen an den Standort holen. Das Projekt unterstreicht die Bemühungen der Stadt, ihre Bürgerinnen und Bürger im Alter zu unterstützen.
Das neue Wohnviertel bietet seniorengerechten Wohnraum in einem gut angebundenen Gebiet. Daneben entstehen Familienwohnungen und Grünflächen für die gesamte Gemeinschaft. Die Entwicklung entspricht der lokalen Nachfrage und passt sich in die bestehende Infrastruktur ein.






