10 June 2026, 10:24

Grüne kritisieren Mainzer Veranstaltungskoordination und fehlende Radumleitungen

Mainz Altstadt-Grüne kritisieren Chaos bei Veranstaltungen - Stadt verteidigt

Grüne kritisieren Mainzer Veranstaltungskoordination und fehlende Radumleitungen

Die Grünen im Ortsbeirat der Mainzer Altstadt haben die Veranstaltungskoordination der Stadt infrage gestellt. Sie vermuten, dass nicht alle Veranstaltungen über die Zentrale Veranstaltungskoordination (ZVK) abgewickelt werden. Zudem kritisierte die Partei, dass bei mehreren Großveranstaltungen keine Umleitungen für Radfahrer eingerichtet wurden.

Die Grünen hatten eine Liste der Veranstaltungen des vergangenen Jahres angefordert, bei denen die ZVK eingebunden war – und bei denen nicht. Der stellvertretende Oberbürgermeister Karsten Lange antwortete, die Erstellung einer solchen Liste würde einen unzumutbaren Verwaltungsaufwand bedeuten. Er begründete dies damit, dass die Stadt diese Daten nicht systematisch erfasst.

Die Stadtverwaltung bestätigte, dass die ZVK große Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt, das Johannisnacht-Fest und das Rheinfrühling-Frühlingsfest koordiniert habe. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die ZVK weder für Radwegumleitungen zuständig sei noch fachfremde Entscheidungen treffe. Ihre Aufgabe bestehe darin, Fachämter einzubinden und zwischen Veranstaltenden und Behörden zu vermitteln.

Die zuständigen Stellen seien über die Veranstaltungen informiert worden und hätten die Angelegenheiten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen regeln sollen. Die Grünen verwiesen insbesondere auf Probleme beim Rheinfrühling, den Weinsalons und dem Marktfrühstück, wo es an Radumleitungen gefehlt habe.

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Die Stadtverwaltung betonte die begrenzte Rolle der ZVK bei der Veranstaltungskoordination. Sie sei weder für Radwegumleitungen noch für technische Entscheidungen anderer Ämter verantwortlich. Die Forderung der Grünen nach einer detaillierten Aufstellung bleibt aufgrund des Verwaltungsaufwands unerfüllt.

Quelle