06 April 2026, 18:28

Hallescher FC boykottiert RB Leipzig fast komplett – ein Novum im deutschen Fußball

Ein professioneller Fußballspieler, der einen Ball auf einem Rasenfeld kickt, mit "RB Leipzig" im Hintergrund.

Hallescher FC boykottiert RB Leipzig fast komplett – ein Novum im deutschen Fußball

Hallescher FC (HFC) schreibt Geschichte mit einem fast vollständigen sportlichen Boykott gegen RB Leipzig. Der Beschluss, der von der Mitgliederversammlung des Vereins gebilligt wurde, stellt die erste Maßnahme dieser Art im deutschen Fußball dar. Damit bricht der HFC nahezu sämtliche Verbindungen zu den Fußballaktivitäten von Red Bull in der Region ab.

Die Entscheidung betrifft alle Mannschaften des HFC – von den Herren- über die Jugend- bis hin zu den Frauenteams. Auf keiner Ebene werden mehr Freundschaftsspiele, Testspiele oder Turniere gegen RB Leipzig stattfinden. Selbst gemeinsame Jugendwettbewerbe, die bisher üblich waren, sind nun untersagt.

Der Boykott geht noch einen Schritt weiter: Der Zugang zu den Trainingsanlagen von RB Leipzig wird gesperrt. Diese Einschränkung gilt nicht nur für den HFC, sondern für alle ostdeutschen Vereine, die diese nutzen wollten. Die Maßnahme zielt auf eine "klare und konsequente Distanzierung" vom Einfluss Red Bulls im Fußball ab.

Trotz der weitreichenden Konsequenzen gibt es eine Ausnahme: Der Wechsel von Spielern oder Mitarbeitern aus dem RB-Leipzig-System bleibt weiterhin möglich. Die Vereinsführung betonte, dass es um die sportliche Trennung gehe – nicht um individuelle Karrieren.

Mit diesem beispiellosen Schritt neu definiert der HFC sein Verhältnis zu RB Leipzig. Das Verbot betrifft gemeinsame Aktivitäten, die Nutzung von Anlagen sowie Wettkämpfe aller Altersgruppen. Lediglich Transfers von Spielern und Personal bleiben von der neuen Regelung unberührt.

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