25 March 2026, 12:31

Henkel kämpft mit explodierenden Ölpreisen und steigenden Produktionskosten

Liniengraph, der den Rückgang der erwarteten zukünftigen Ölimportmengen über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit explodierenden Ölpreisen und steigenden Produktionskosten

Henkel, der Hersteller bekannter Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit steigenden Kosten durch explodierende Ölpreise. Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, erzielte 2021 einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro. Aktuelle geopolitische Spannungen haben nun die Material- und Logistikkosten in die Höhe getrieben und zwingen Henkel zu Anpassungen bei der Preispolitik.

Der jüngste Kostenschub geht auf die anhaltende geopolitische Krise zurück, die mit der US-Militäroperation Epische Wut zusammenhängt, die Anfang März 2026 begann. Der Preis für Brent-Rohöl, der im Februar 2026 noch bei durchschnittlich 67 US-Dollar pro Barrel lag, ist seitdem auf Werte zwischen 80 und 120 Dollar gestiegen und pendelt sich bei etwa 100 Dollar ein. Dies folgt auf Jahre der Volatilität: 2024 lag der Durchschnittspreis bei 80,53 Dollar, fiel dann im Februar 2025 auf 75,44 Dollar, um im März 2026 wieder anzusteigen.

Henkel kauft zwar kein Öl direkt ein, spürt die Auswirkungen aber dennoch, da Zulieferer und Logistikpartner ihre eigenen Preise erhöhen. Der Konzernchef warnte, dass ein Aufschub von Preiserhöhungen die Rentabilität gefährden könnte – angesichts der wachsenden Belastungen. Dennoch bleiben Marken wie Persil und Schwarzkopf bei den Kunden trotz höherer Preise weiterhin gefragt.

Um die Situation zu meistern, setzt Henkel auf die Betonung von Qualität und Nutzen seiner Produkte, um die Preisanpassungen zu rechtfertigen. Das Unternehmen hofft, dass sich die aktuelle Krise nicht über das gesamte Jahr hinzieht und so der Druck auf die Geschäftsabläufe nachlässt.

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Mit weniger als 20 Prozent seiner Belegschaft in Deutschland ist Henkel mit seinen globalen Aktivitäten in einer schwierigen Phase. Der Fokus auf starke Produkte und eine behutsame Preispolitik soll helfen, die steigenden Kosten mit der Kundenbindung in Einklang zu bringen. Wie lange die Krise noch anhalten wird, bleibt jedoch ungewiss – Unternehmen wie Henkel müssen sich weiter an die sich wandelnden Rahmenbedingungen anpassen.

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