18 June 2026, 18:16

Hubig fordert schärfere Regeln für den Jugendschutz im Internet und stößt auf breite Zustimmung

Verbraucherbericht: Hubig fordert mehr Jugendschutz im Netz

Hubig fordert schärfere Regeln für den Jugendschutz im Internet und stößt auf breite Zustimmung

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat strengere Maßnahmen zum Jugendschutz im Internet gefordert. Sie verwies auf die weit verbreitete Sorge um die Sicherheit von Minderjährigen in digitalen Räumen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen diese Auffassung teilt.

Laut dem Verbraucherreport 2026 sind 79 Prozent der Befragten der Meinung, dass Politiker mehr tun müssen, um junge Menschen im Netz zu schützen. Derselbe Bericht ergab, dass 87 Prozent die bisherigen Bemühungen der Regierung, Minderjährige in sozialen Medien und beim Online-Gaming zu schützen, als mangelhaft oder sogar sehr schlecht bewerten.

Hubig betonte, dass die bestehenden Regelungen für soziale Netzwerke und Videospiele von vielen als unzureichend angesehen werden. Zudem wies sie darauf hin, dass 82 Prozent der Befragten den Eindruck haben, die Politik versage beim Schutz junger Menschen vor Überschuldung. Im Bereich Ernährung sehen 74 Prozent die Notwendigkeit, den Verbraucherschutz für Minderjährige zu stärken.

Die Ministerin kündigte an, dass die Fachkommission für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt bald ihre Ergebnisse vorlegen werde. Sie unterstrich, dass eine große Mehrheit der Deutschen der Ansicht sei, es müsse mehr für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet getan werden.

Der Bericht und die Aussagen Hubigs verdeutlichen den starken öffentlichen Druck für einen besseren Jugendschutz im Netz. Die anstehenden Empfehlungen der Fachkommission könnten künftige politische Maßnahmen prägen. Die Regierung steht nun vor der Herausforderung, auf diese Bedenken mit konkreten Schritten zu reagieren.

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