Italo und Deutsche Bahn liefern sich Machtkampf um deutsche Schienen
Ein Streit zwischen Italo und der Deutschen Bahn über den Zugang zum deutschen Schienennetz ist entbrannt. Der italienische Bahnbetreiber will bis 2028 seine Dienste in Deutschland aufnehmen, stößt in den Verhandlungen jedoch auf Hindernisse. Beide Seiten liegen weiterhin über Kreuz, was die Nutzungsbedingungen des Netzes betrifft.
Italo hat die Expansion auf den deutschen Bahnmarkt im Visier und plant, 2028 den Betrieb aufzunehmen. Die Ausweitung des Unternehmens würde neuen Wettbewerb für die Fernverkehrsdienste der Deutschen Bahn bedeuten.
Die Gespräche stocken jedoch an den Bedingungen für die Nutzung der deutschen Schieneninfrastruktur. Italo-Chef Gianbattista La Rocca hat Bedenken geäußert, dass die Vorherrschaft der Deutschen Bahn bestehen bleibe, falls keine Einigung erzielt werde. Ohne eine Lösung könnte der Markteintritt des italienischen Unternehmens verzögert oder sogar ganz blockiert werden.
Im Mittelpunkt des Konflikts steht der faire Zugang zu den deutschen Gleisen. Bleibt die Angelegenheit ungelöst, könnte die Deutsche Bahn ihr Monopol im Fernverkehr behalten. Der für 2028 geplante Start von Italo hängt nun vom Ausgang dieser Verhandlungen ab.






