07 June 2026, 04:21

Junge Union fordert gerechtere Haushaltsverteilung zwischen Familien, Studierenden und Rentnern

JU-Vorsitzender Winkel: Pensionserhöhung reduzieren, um BAföG und Elterngeld zu finanzieren

Junge Union fordert gerechtere Haushaltsverteilung zwischen Familien, Studierenden und Rentnern

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, hat Änderungen an den Haushaltsplänen der Regierung gefordert. Sein Ziel ist es, Leistungen für junge Familien und Studierende zu sichern, während er die Rentenanpassungen moderat gestaltet. Seine Vorschläge zielen darauf ab, Einsparungen gerecht über alle Altersgruppen zu verteilen.

Winkel betont, dass Kürzungen nicht einseitig Eltern und Studierende treffen dürften. Stattdessen schlägt er eine geringere Rentenerhöhung vor, um Mittel für andere Prioritäten freizumachen. Die Regierung hatte ursprünglich geplant, das Elterngeld zu kürzen, statt eine geplante Erhöhung zu streichen. Winkel kritisierte diesen Ansatz als ungerecht gegenüber jungen Familien und forderte, die bestehenden Leistungen beizubehalten.

Sein Alternativkonzept sieht vor, die Rentenerhöhung auf 3 % zu begrenzen. Damit bliebe die Anpassung zwar inflationsausgleichend, würde aber rund fünf Milliarden Euro einsparen. Die freiwerdenden Mittel könnten dann für eine längst überfällige Reform des BAföG-Studierendenzuschusses verwendet werden.

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Winkel unterstrich, dass die geplante Erhöhung des BAföG-Wohnkostenzuschusses nicht fallen gelassen werden dürfe. Die Anpassung sei „dringend notwendig“, argumentierte er, und betonte, dass Haushaltseinsparungen generationengerecht verteilt werden müssten. Seine Vorschläge setzen darauf, die Unterstützung für Studierende, Eltern und Rentner:innen auszubalancieren, ohne eine Gruppe übermäßig zu belasten.

Nach Winkels Plan würden die Renten zwar steigen, aber weniger stark als ursprünglich vorgesehen. Die eingesparten Mittel flössen stattdessen in die Aufstockung der BAföG-Förderung und den Erhalt der Elterngeldzahlungen. Sein Ansatz zielt darauf ab, die Haushaltskürzungen fairer zu verteilen und gleichzeitig dringende Bedürfnisse jüngerer Menschen zu berücksichtigen.

Quelle