21 March 2026, 04:27

Juwelenschrein entpuppt sich als Fälschung bei Bares für Rares

Schwarzes und weißes Bild von neolithischen Artefakten, einschließlich Metallobjekten, auf einer weißen Oberfläche angezeigt.

Juwelenschrein entpuppt sich als Fälschung bei Bares für Rares

Ein angeblicher Juwelenschrein aus dem 16. oder 17. Jahrhundert – vermutlich aus Nürnberg – hat sich als mutmaßliche Fälschung entpuppt. Die Entdeckung wurde während einer Folge der ZDF-Sendung Bares für Rares gemacht, wo Experten das aufwendig verzierte Zinnoberstück unter die Lupe nahmen. Die Verkäufer hatten auf eine hohe Bewertung gehofft, verließen das Studio jedoch enttäuscht nach der Begutachtung.

Der Schrein war mit der Behauptung in die Sendung gebracht worden, es handele sich um ein seltenes Artefakt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Doch Experte Detlev Kümmel äußerte schnell Zweifel und verwies auf spezifische Details, die stattdessen auf eine Entstehung im 19. Jahrhundert hindeuteten. Später kam er zu dem Schluss, dass das Stück gezielt hergestellt worden sei, um Käufer über sein tatsächliches Alter zu täuschen.

Es gibt keine überprüfbaren Aufzeichnungen zur Geschichte oder Echtheit des Schreins. Recherchen in Datenbanken zu Antiquitätenbetrug und Expertenquellen förderten keinerlei Erwähnungen dieses Objekts zutage – lediglich allgemeine Hinweise auf historische Schmuckaufbewahrung. Kümmels endgültiges Urteil war eindeutig: Der Schrein wies klare Anzeichen für betrügerische Absichten auf.

Moderator Horst Lichter merkte an, dass die früheren Besitzer vermutlich selbst über das wahre Alter des Stücks getäuscht worden seien. Der sonst übliche Handelsteil der Sendung entfiel komplett – es wurde keine Händlerkarte ausgestellt, und der Raum blieb für Gäste geschlossen.

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Die Verkäufer gingen ohne Verkauf nach Hause, nachdem der Schrein als moderne Imitation entlarvt worden war. Der Fall unterstreicht die Risiken unbelegter Altertumsangaben – selbst bei Objekten, die als jahrhundertealte Schätze präsentiert werden. Bislang sind keine weiteren Details zu Herkunft oder Herstellern des Schreins bekannt geworden.

Quelle