08 June 2026, 12:27

Kann Kunst Konflikte in konstruktive Dialoge verwandeln?

"Dispute, an Art" - Podiumsdiskussion am Samstag auf dem Future Festival in Halle (Saale)

Kann Kunst Konflikte in konstruktive Dialoge verwandeln?

Öffentliche Podiumsdiskussion „Konflikt als Kunst“ am 13. Juni 2026 um 15:00 Uhr im Volkspark Halle

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Die Veranstaltung ist Teil des Future Festivals: „Konflikt & Zuversicht“ (12.–13. Juni) und untersucht, wie künstlerische Ansätze Streitigkeiten in konstruktiven Dialog verwandeln können.

Moderiert wird die Diskussion von der Journalistin Marieke Reimann. Als Expert:innen nehmen Rainer Robra, Katarzyna Wielga-Skolimowska, Björn Lengwenus und Niclas Lange teil. Das von der ZEIT-Stiftung Bucerius und der Stiftung Bürger für Bürger organisierte Festival vereint kulturelle und politische Stimmen. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht die Frage, wie Kunst und kulturelle Bildung ungewöhnliche Strategien entwickeln können, um Perspektiven auf Konflikte zu erweitern. Die Referent:innen argumentieren, dass Auseinandersetzungen nicht zwangsläufig zerstörerisch sein müssen, sondern in einer Demokratie als Chance für Verhandlung dienen können.

Kunst provoziert oft Debatten, indem sie Normen hinterfragt und Grenzen verschiebt. Die Podiumsteilnehmer:innen diskutieren, wie kreative Formate – etwa Performances, Installationen oder partizipative Projekte – Spannungen in produktive Austauschprozesse umdeuten können. Im Anschluss an die Diskussion besteht für die Besucher:innen die Möglichkeit, die Referent:innen bei einem Netzwerkempfang kennenzulernen.

Die Veranstaltung steht im Einklang mit dem übergeordneten Festivalthema, Konfrontation in Zuversicht zu verwandeln. Durch künstlerische Methoden wollen die Organisator:innen zeigen, wie Konflikte zu Katalysatoren für gesellschaftlichen und politischen Fortschritt werden können.

Die Podiumsdiskussion bietet die Gelegenheit, Konflikte aus einer neuen Perspektive zu betrachten – geprägt von Kreativität und Dialog. Nach dem Gespräch können die Teilnehmenden die Diskussion in lockerer Atmosphäre mit den Referent:innen vertiefen. Das Festival unterstreicht damit das wachsende Interesse an kulturellen Lösungsansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen.

Quelle