26 June 2026, 00:24

Klimaschocks bedrohen Kleinbauern – und damit unsere globale Ernährungssicherheit

Blog  25 Jun, 2026
                
              
               As climate risks intensify, smallholder farmers call for direct access to finance

Klimaschocks bedrohen Kleinbauern – und damit unsere globale Ernährungssicherheit

Klimaschocks erschüttern weltweit bäuerliche Gemeinschaften und gefährden die Nahrungsmittelpreise sowie die globale Ernährungssicherheit. Führende Vertreter der Landwirte fordern nun mehr Unterstützung, um Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Bewältigung dieser wachsenden Herausforderungen zu helfen.

Vertreter von 95 Millionen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern wiesen kürzlich auf die schwierige Lage von Familienbetrieben hin. Esther Penunia, Stephen Muchiri und Thomas Patriota nannten Klimafolgen und schwankende Kosten für Betriebsmittel als zentrale Bedrohungen. Dabei erzeugen diese Landwirte mehr als die Hälfte der weltweiten Nahrungskalorien und sichern ländliche Existenzgrundlagen in aller Welt.

Derzeit erreicht nur ein winziger Bruchteil der Klimafinanzierung die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern direkt. Lediglich 0,36 Prozent der internationalen Anpassungsgelder fließen an sie und ihre Organisationen. Doch gerade diese Gruppen sind oft am besten in der Lage, lokale Lösungen für Klimaresilienz und Landschaftswiederherstellung zu entwickeln und auszubauen.

Das Bündnis Family Farmers for Climate Action fordert einen Resilienz- und Ermächtigungsfonds für Landwirte. Direkte Investitionen in Kleinbäuerinnen und Kleinbauern seien entscheidend für den Aufbau widerstandsfähiger Ernährungssysteme, so die Argumentation. Bäuerlich geführte Ansätze wie agroökologische und naturverträgliche Methoden könnten zudem die Widerstandsfähigkeit stärken und die Artenvielfalt schützen.

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Ohne besseren Zugang zu Klimafinanzierung wird es für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern immer schwieriger, mit den sich verschärfenden Klimaschocks zurechtzukommen. Mehr direkte Förderung könnte helfen, die Nahrungsmittelmärkte zu stabilisieren und die globale Nahrungsmittelversorgung zu sichern. Der vorgeschlagene Fonds soll diese Lücke schließen und langfristige Resilienz unterstützen.

Quelle