Koblenz bleibt eine der günstigeren Großstädte – doch der Mietpreis-Durchschnitt steigt
Tatjana ReinhardtKoblenz bleibt eine der günstigeren Großstädte – doch der Mietpreis-Durchschnitt steigt
Mieten in Deutschland unterscheiden sich stark zwischen den Städten – manche bieten deutlich günstigeren Wohnraum als andere. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass Koblenz nach wie vor zu den preiswerteren Großstädten für Mieter zählt, auch wenn die Preise weiterhin über dem bundesweiten Durchschnitt liegen.
Derzeit liegt die durchschnittliche Miete in Deutschland bei 9,00 Euro pro Quadratmeter. In den größten Ballungsräumen sind die Kosten dagegen deutlich höher: Dort werden im Schnitt 13,95 Euro pro Quadratmeter verlangt. Koblenz bleibt mit einer Durchschnittsmiete von 9,58 Euro pro Quadratmeter zwar unter den Spitzenwerten der Metropolen, aber knapp über dem Bundesdurchschnitt.
Von den 37 untersuchten Großstädten verlangen mehr als die Hälfte weniger als 10 Euro pro Quadratmeter. Koblenz belegt im Ranking der Erschwinglichkeit Platz 32 – und liegt damit am unteren Ende des Mittelfelds. Eine typische 70-Quadratmeter-Wohnung kostet dort in der Kaltmiete etwa 671 Euro.
Chemnitz ist die günstigste kreisfreie Stadt Deutschlands mit einer Durchschnittsmiete von nur 6,27 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig halten 15 Städte ihre Mieten unter 8,50 Euro pro Quadratmeter, was zeigt, dass es auch in urbanen Gebieten noch bezahlbare Alternativen gibt.
Koblenz bietet im Vergleich zu den größten deutschen Städten zwar relativ günstigen Wohnraum, liegt aber leicht über dem Bundesdurchschnitt. Da 15 Städte weniger als 8,50 Euro pro Quadratmeter verlangen, finden Mieter bundesweit noch günstigere Optionen. Die Daten unterstreichen die anhaltenden regionalen Unterschiede bei den Wohnkosten.






