23 May 2026, 08:26

Koblenz diskutiert schärfere Sicherheitsmaßnahmen nach Übergriff auf Schülerin

Nach Sexualdelikt in Koblenz: CDU fordert Überwachung an Schulen und öffentlichen Plätzen

Koblenz diskutiert schärfere Sicherheitsmaßnahmen nach Übergriff auf Schülerin

Ein sexueller Übergriff auf eine elfjährige Schülerin an einer Koblenzer Schule hat Forderungen nach strengeren Sicherheitsvorkehrungen ausgelöst. Die CDU-Fraktion im Stadtrat setzt sich nun für einen Beschluss ein, um das Problem anzugehen. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger befindet sich im Zusammenhang mit dem Fall weiterhin in Untersuchungshaft.

Der Vorfall hat die CDU dazu veranlasst, einen Antrag einzubringen, der den lokalen Behörden mehr Kontrolle über die Videoüberwachung in öffentlichen Räumen und Schulen einräumen soll. Die Fraktion fordert zudem, dass die Stadtverwaltung die Sicherheitsprotokolle an allen Koblenzer Schulen überprüft und verbessert. Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich Kinder und Jugendliche in der gesamten Stadt sicher fühlen.

Tim Michels, Sprecher der CDU-Fraktion, betonte die Dringlichkeit des Handelns. Er forderte maximale Sicherheit für Kinder und Anwohner gleichermaßen. Stadtratsmitglied Marlon Reinhardt präzisierte, dass es bei den Forderungen um die öffentliche Sicherheit gehe und nicht darum, Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen zu schüren.

Der Beschluss soll ein klares Signal senden: Solche Straftaten werden nicht toleriert. Die CDU verlangt konkrete Maßnahmen, um künftige Vorfälle zu verhindern und schutzbedürftige Personen zu bewahren.

Der Stadtrat wird nun über die Vorschläge der CDU beraten. Bei einer Zustimmung könnten die lokalen Behörden mehr Befugnisse erhalten, um Überwachungs- und Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Die Maßnahmen würden sowohl Schulen als auch öffentliche Bereiche umfassen, um die Sicherheit aller Bürger zu stärken.

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