26 June 2026, 08:19

Koblenz genehmigt Bau des neuen Stadtteils "Rheingold-Viertel" mit Wohnraum und Grünflächen

Neues Wohnviertel in Koblenz-Rübenach: Das ist geplant

Koblenz genehmigt Bau des neuen Stadtteils "Rheingold-Viertel" mit Wohnraum und Grünflächen

Koblenz gibt grünes Licht für neues Stadtquartier „Rheingold-Viertel“

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadt Koblenz hat die Pläne für ein neues Stadtteilzentrum, das Rheingold-Viertel, genehmigt. Es entsteht auf einem 2,5 Hektar großen Gelände am östlichen Eingang von Koblenz-Rübenach. Das Projekt soll die seit Langem bestehende Unterversorgung der rund 5.400 Anwohner mit lokalen Dienstleistungen beheben.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität hat das städtebauliche Konzept abgesegnet. Herzstück des Areals wird ein zentraler Platz, umgeben von drei Gebäuden. Diese bieten Platz für klassische Mietwohnungen, über 100 seniorengerechte Wohneinheiten, Arztpraxen, eine Apotheke sowie Gastronomiebetriebe.

Zudem entsteht ein Lidl-Supermarkt mit 1.550 Quadratmetern Verkaufsfläche, dessen Baukörper bis zu drei zusätzliche Stockwerke mit Mikroapartments erhalten soll. Rund 7.100 Quadratmeter des Geländes werden zu einem öffentlichen Park mit Sportflächen, Spielplätzen und Freizeitbereichen für die Nachbarschaft umgestaltet.

Mit dem neuen Zentrum rechnet die Stadt mit einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von etwa 1.700 Autofahrten täglich. Um dies zu bewältigen, wird an der Aachener Straße (L 98) ein neuer Linksabbiegestreifen eingerichtet. Zudem entsteht ein breiterer Geh- und Radweg. Die gesamte Planung – inklusive Fachgutachten – wird von der Rheingold Rübenach Lebensraum GmbH finanziert, dem Träger des Projekts.

Das Rheingold-Viertel bringt neuen Wohnraum, Versorgungsangebote und Grünflächen nach Koblenz-Rübenach. Die Entwicklung verbessert die lokale Infrastruktur und passt diese an das gestiegene Verkehrsaufkommen an. Sämtliche Kosten trägt der Projektentwickler.

Quelle