07 April 2026, 10:28

Kohlenstoffbeton aus Leipzig soll das Bauen in Deutschland nachhaltig verändern

Betongebäude mit einem Weg, umgeben von grünem Gras, Pflanzen und Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Kohlenstoffbeton aus Leipzig soll das Bauen in Deutschland nachhaltig verändern

Neues Projekt soll Bauwesen in Deutschland revolutionieren: Kohlenstoffbeton in Großserie

Ein neues Vorhaben will den Bausektor in Deutschland grundlegend verändern, indem es die Produktion von kohlenstofffaserverstärktem Beton im großen Stil vorantreibt. Die Initiative mit dem Namen C-Factory wurde offiziell im CUBE-Gebäude der TU Dresden gestartet. Ihr Ziel: die Umweltbelastung von Gebäuden zu verringern, die derzeit für 40 Prozent der Treibhausgasemissionen des Landes verantwortlich sind.

Geleitet wird das Projekt vom Leipziger Unternehmen Kahnt & Tietze GmbH, das dabei mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der TU Dresden zusammenarbeitet. Im Mittelpunkt steht kohlenstofffaserverstärkter Beton – ein Material, das statt Stahl auf Kohlenstofffasern setzt. Dadurch werden Bauteile nicht nur leichter und schlanker, sondern auch deutlich langlebiger.

In den kommenden vier Jahren entsteht in Leipzig eine Pilotanlage, um die Großserienproduktion zu erproben. Die Technologie verspricht enorme Ressourceneinsparungen – bis zu 80 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben mit rund 14 Millionen Euro.

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Bis Ende 2029 läuft das Projekt, mit dem Ziel, die Technologie aus der Forschung in die breite industrielle Anwendung zu überführen.

Gelingt der Durchbruch, könnte die C-Factory-Initiative die Emissionen im Bausektor deutlich senken. Die Leipziger Pilotanlage dient dabei als Testfeld für die industrietaugliche Produktion. Die Ergebnisse könnten künftig die Baustandards in ganz Deutschland prägen.

Quelle