Landkreis Neuwied stärkt Brand- und Katastrophenschutz mit klaren Forderungen an Politik
Tatjana ReinhardtLandkreis Neuwied stärkt Brand- und Katastrophenschutz mit klaren Forderungen an Politik
Landkreis Neuwied hat in den vergangenen fünf Jahren bedeutende Schritte unternommen, um den Brand- und Katastrophenschutz zu stärken. Beim jüngsten Kreisfeuwehrtag in Vettelschoß trafen sich führende Verantwortliche, um über künftige Herausforderungen zu diskutieren und die erreichten Fortschritte zu würdigen. Begleitet wurde die Veranstaltung von Live-Musik und Ehrungen für örtliche Feuerwehrkräfte.
Im Rahmen der Arbeitsgespräche kamen zentrale Akteure des Krisenmanagements zusammen, darunter Landrat Achim Hallerbach, Holger Kurz, Frank Hachemer und Dr. Kirstin Eisenhauer. Hallerbach betonte, der Bevölkerungsschutz sei eine „lebenswichtige öffentliche Infrastruktur“ und forderte mehr Investitionen in die Resilienz gegenüber Katastrophen. Zudem plädierte er für zusätzliches Personal, größere regionale Flexibilität und eine bessere finanzielle Ausstattung der Feuerwehren und Hilfsdienste.
Sowohl Dr. Eisenhauer als auch Holger Kurz unterstützten Hallerbachs Forderungen. Sie wiesen auf die Notwendigkeit struktureller Reformen im Brand- und Katastrophenschutz auf Landesebene hin. Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussionen lag auf der Verbesserung der Kommunikation und klaren Informationsstrategien in Krisensituationen.
Der Landkreis Neuwied hat bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt, etwa die Einrichtung eines modernen Lagezentrums und eines Materiallagers. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten Beförderungen und Auszeichnungen für Feuerwehrleute, während die Band Kuhle Musikanten für musikalische Unterhaltung sorgte.
Der Kreisfeuwehrtag unterstrich den Appell an eine stärkere Katastrophenvorsorge auf allen Ebenen. Zwar zeigen die jüngsten Verbesserungen in Neuwied erste Erfolge, doch sind sich die Verantwortlichen einig: Es braucht mehr Ressourcen und eine bessere Abstimmung. Die Ergebnisse der Gespräche sollen in die künftige Ausrichtung von Brandschutz und Notfallmanagement einfließen.






