Landtagswahl 2026: Rheinland-Pfalz vor historischer Richtungsentscheidung
Reinhild HänelLandtagswahl 2026: Rheinland-Pfalz vor historischer Richtungsentscheidung
Rheinland-Pfalz bereitet sich auf die Landtagswahl am 22. März 2026 vor. Die Abstimmung folgt auf eine Phase des Wandels, in der Alexander Schweitzer 2024 die langjährige Ministerpräsidentin Malu Dreyer aus gesundheitlichen Gründen ablöste. Seine von der SPD geführte Ampelkoalition mit Grünen und FDP stellt sich nun nach zwei Jahren Regierungszeit der Wählerbewertung.
Dreyers Amtszeit, die 2024 endete, stand für die Fortsetzung der SPD-Vormachtstellung im Land – eine Ära, die sich über mehr als 35 Jahre erstreckte. Ihre Wiederwahl 2021 rückte zentrale Themen wie Bildung in den Fokus, etwa durch den Ausbau des Lehrpersonals auf 45.000 Kräfte und Maßnahmen gegen Schulgewalt. Weitere Schwerpunkte ihrer Politik lagen auf Migration, Verkehrsinfrastruktur, wirtschaftlicher Stabilität sowie Klimazielen, darunter das Vorhaben der Treibhausgasneutralität bis 2040.
Im Vorfeld der anstehenden Wahl finalisieren die großen Parteien nun ihre Programme und präsentieren Spitzenkandidat:innen, die den Wahlkampf prägen sollen. Themen wie die Gesundheitsversorgung – insbesondere die Schließung von Krankenhäusern – und die kommunalen Finanzen dürften die Debatten dominieren.
Schweitzers Ampel-Bündnis (SPD, Grüne, FDP) regiert seit 2024. Jetzt entscheiden die Wähler:innen, ob die Koalition eine weitere Amtszeit erhält oder ob sich die politische Landschaft des Landes neu ordnet.
Die Wahl am 22. März wird über die nächste Regierung in Rheinland-Pfalz entscheiden. Die Parteien haben ihre politischen Forderungen formuliert, wobei Bildung, Gesundheitswesen und wirtschaftliche Fragen im Mittelpunkt stehen. Das Ergebnis wird auch zeigen, ob die jahrzehntelange Vorherrschaft der SPD anhält – oder ob sich eine neue Machtbalance abzeichnet.






