10 May 2026, 12:23

Lange Nacht der Museen: Tausende begeistert – doch der Nahverkehr versagte

Ein großer Museumsraum mit verschiedenen Zügen in unterschiedlichen Größen und Farben, bei dem Menschen die Ausstellungsstücke und architektonische Elemente wie Geländer, Säulen und Deckenleuchten betrachten.

Lange Nacht der Museen: Tausende begeistert – doch der Nahverkehr versagte

Die Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockte am Wochenende Tausende Besucher an

Sowohl Halle als auch Leipzig boten Sonderausstellungen, Führungen und verlängerte Öffnungszeiten. Doch Transportprobleme sorgten bei einigen Gästen auf dem Heimweg für Frust.

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In Leipzig füllten sich die Räumlichkeiten des Grassi Museums für Angewandte Kunst und des Bach-Museums mit Besuchern. Führungen und interaktive Ausstellungen hielten die Gäste bis spät in die Nacht bei Laune. Gleichzeitig präsentierte Halle Attraktionen wie das Händel-Haus und das Landesmuseum für Vorgeschichte, die auf ähnlich großes Interesse stießen.

Die Veranstalter hatten Inhabern eines Tickets kostenlosen Nahverkehr inklusive der S-Bahn versprochen. Doch nach Mitternacht kam es zu Schwierigkeiten: Ein Zug der Linie S3 fiel aus, sodass sich die Fahrgäste auf die S5 in Richtung Halle-Trotha verteilten. Der Zug war so überfüllt, dass Dutzende auf dem Bahnsteig zurückblieben, als er abfuhr. Da die nächste Verbindung erst über eine Stunde später fuhr, mussten viele lange warten.

Der Vorfall zeigte die Belastungsgrenzen des nächtlichen Nahverkehrs bei Großveranstaltungen auf. Trotz des Erfolgs des Museumprogramms hatten einige Besucher Probleme, wie geplant nach Hause zu kommen.

Die Lange Nacht der Museen war ein Publikumsmagnet – beide Städte verzeichneten hohen Besucherzusppruch. Doch der überfüllte S5-Zug und der ausgefallene Service ließen manche Gäste stranden. Für künftige Auflagen könnten die Organisatoren die Transportlogistik überdenken, um ähnliche Engpässe zu vermeiden.

Quelle