05 June 2026, 14:22

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

In welchem deutschen Bundesland verdienen Lehrer am meisten?

Lehrergehälter: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

Lehrergehälter in Deutschland unterscheiden sich je nach Bundesland stark

Während einige Regionen deutlich über dem Durchschnitt zahlen, hinken andere mit mehreren tausend Euro pro Jahr hinterher. Die aktuellen Zahlen zeigen eine Differenz von rund 8.700 Euro zwischen den höchsten und niedrigsten Verdiensten.

Im Jahr 2026 wird Schleswig-Holstein mit einem durchschnittlichen Lehrergehalt von 56.000 Euro pro Jahr die Rangliste anführen. Hamburg folgt knapp dahinter mit 54.200 Euro, begünstigt durch zusätzliche Stadtstaaten-Zulagen. Auch Rheinland-Pfalz liegt mit 54.000 Euro jährlich weit vorn.

Bayern, das oft als Spitzenzahler gilt, landet nur auf Platz fünf mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 52.800 Euro. Am unteren Ende der Skala bleibt Mecklenburg-Vorpommern, wo Lehrkräfte im Schnitt 47.400 Euro verdienen. Ebenfalls im unteren Bereich liegen Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Die Unterschiede haben mehrere Gründe: Da Bildung in Deutschland Ländersache ist, variieren die Gehaltsstrukturen. Zudem spielen Beamtenstatus, Schulform und die historische Ost-West-Gehaltsscheide eine Rolle. Da in Ostdeutschland viele Lehrkräfte bald in Rente gehen, könnten die Forderungen nach höheren Löhnen dort lauter werden.

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Die Gehaltsunterschiede bedeuten, dass Lehrer in manchen Bundesländern monatlich mehrere hundert Euro mehr verdienen als ihre Kollegen anderswo. Mit steigenden Pensionierungen im Osten könnte der Druck auf eine Anpassung der Gehälter wachsen. Aktuell beträgt die Lücke zwischen den höchsten und niedrigsten Verdiensten fast 9.000 Euro pro Jahr.

Quelle