06 April 2026, 16:36

Lieferkettenstörungen und Energiekosten belasten deutsche Industrie schwer

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend bei den projizierten zukünftigen Ölimporten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Lieferkettenstörungen und Energiekosten belasten deutsche Industrie schwer

Deutsche Industrie steht vor wachsenden Herausforderungen durch Lieferkettenstörungen und steigende Kosten

Die deutsche Industrie sieht sich mit zunehmenden Schwierigkeiten konfrontiert, da der anhaltende Konflikt Lieferketten unterbricht und die Kosten in die Höhe treibt. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass nahezu alle Industrieunternehmen die Auswirkungen spüren – nur 9 Prozent geben an, bisher keine Folgen zu bemerken.

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Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits spürbar und könnten sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen. Besonders besorgniserregend sind die stark gestiegenen Energiepreise, die von 78 Prozent der Unternehmen als größte Sorge genannt werden. Weitere 36 Prozent verweisen auf Engpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten, während der gleiche Anteil auch Störungen der Schifffahrtsrouten fürchtet.

Zudem nehmen die finanziellen Belastungen zu: Unternehmen melden höhere Versicherungsprämien, steigende Zahlungsausfälle und unberechenbare Frachtkosten. Gleichzeitig sorgen sich 16 Prozent der Betriebe um Verzögerungen im Luftfrachtverkehr, die mit dem Konflikt zusammenhängen.

Für die Zukunft erwarten 24 Prozent der Unternehmen einen Nachfragerückgang in wichtigen Exportmärkten. Die Unsicherheit lässt viele mit weiteren wirtschaftlichen Belastungen rechnen, sollte sich die Lage nicht bessern.

Die Auswirkungen des Konflikts treffen die deutsche Industrie hart – von explodierenden Energiekosten bis hin zu instabilen Logistikketten. Da die meisten Unternehmen bereits betroffen sind, deutet die Umfrage darauf hin, dass sich die wirtschaftliche Belastung noch verschärfen könnte, falls keine Entspannung eintritt. Nur ein kleiner Teil der Betriebe bleibt von der Krise bisher verschont.

Quelle