Mann schlägt Polizisten nach Fußballspiel – Prozess in Halle läuft
Ein 51-jähriger Mann aus Königs Wusterhausen muss sich derzeit vor dem Amtsgericht Halle wegen Körperverletzung an einem Polizisten verantworten. Die Tat ereignete sich am 26. Juni 2025 nach einem Spiel zwischen dem Halleschen FC und dem BFC Dynamo, als Beamte versucht hatten, einen anderen Fan wegen angeblicher verbaler Beleidigungen festzunehmen.
Laut Gerichtsakten näherte sich der Angeklagte nach dem Abpfiff aggressiv den Polizisten. Ohne Vorwarnung schlug er mit der linken Hand einen diensthabenden Beamten. Die Einsatzkräfte benötigten erhebliche Kraft, um ihn zu überwältigen, da er sich der Festnahme vehement widersetzte.
Der Mann ist bisher nicht vorbestraft. Nach deutschem Recht kann die körperliche Attacke auf einen Polizeibeamten im Dienst eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.
Der Prozess folgt monatelangen Ermittlungen zu den Vorfällen beim Spiel. Zeugen schilderten, der Angeklagte habe sich bereits vor und während der Auseinandersetzung mit der Polizei bedrohlich verhalten.
Das Verfahren wird nun vor dem Amtsgericht Halle weiterverhandelt. Bei einer Verurteilung droht dem Mann eine empfindliche Haftstrafe. Ausschlaggebend für das Urteil wird sein, ob das Gericht die Attacke als vorsätzlich und unprovoziert einstuft.






