Münster und IHK bündeln Kräfte für bessere Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie
Oscar KabusMünster und IHK bündeln Kräfte für bessere Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der beruflichen Ausbildung. Beide Institutionen sind für die Betreuung von Ausbildungsverhältnissen in ihren jeweiligen Bereichen zuständig – mit einem besonderen Fokus auf die Geoinformationstechnologie. Ein neu gegründeter gemeinsamer Prüfungsausschuss soll nun die Bewertung von Auszubildenden in der Region vereinheitlichen und effizienter gestalten.
Die Bezirksregierung Münster ist für die Berufsausbildung im öffentlichen Sektor verantwortlich und beherbergt zudem die Geschäftsstelle des neuen Prüfungsausschusses. Die IHK Nord Westfalen hingegen organisiert die Ausbildungen in der gewerblichen Wirtschaft und Industrie.
Ziel der Kooperation ist es, bestehende technische und personelle Ressourcen zu bündeln. Dadurch entfällt die Notwendigkeit separater Prüfungsgremien. Ein einheitliches Vorgehen garantiert zudem konsistente Bewertungsmaßstäbe für alle Auszubildenden im Regierungsbezirk Münster.
Die Ausbildungsberufe in diesem Bereich qualifizieren Vermessungstechnikerinnen und -techniker sowie Geomatik-Fachkräfte. Diese Spezialisten erfassen, bearbeiten und visualisieren raumbezogene Daten mit modernen Methoden. Die gewonnenen Informationen sind essenziell für zentrale Aufgaben wie Straßenbau und Stadtplanung und treiben zudem die Digitalisierung voran.
Der gemeinsame Prüfungsausschuss wird die Bewertungen in einem zentralen System zusammenführen. Auszubildende in der Geoinformationstechnologie profitieren so von einheitlichen Standards. Die Initiative stärkt nicht nur die Zusammenarbeit der beiden Institutionen, sondern steigert auch die Effizienz in der Berufsausbildung.






