Neues Zollamtsgebäude in Mainz-Hechtsheim soll 2027 gegen Schwarzarbeit kämpfen
Reinhild HänelNeues Zollamtsgebäude in Mainz-Hechtsheim soll 2027 gegen Schwarzarbeit kämpfen
In Mainz-Hechtsheim entsteht derzeit ein neues Gebäude für das Mainzer Zollamt und die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Das dreistöckige Bürogebäude soll nach seiner Fertigstellung Anfang 2027 rund 150 Mitarbeiter aufnehmen. Behördenvertreter loben das Projekt als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Mainz.
Der Standort Hechtsheim wurde wegen seiner hervorragenden Verkehrsanbindung gewählt. Entwickelt wird das rund 3.400 Quadratmeter große Gebäude von der Karrière Projektentwicklung GmbH im Rahmen eines langfristigen Mietvertrags mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Bauarbeiten führt die Köster GmbH aus, während das Architekturbüro Kirstein Rischmann Architekten und Ingenieure für die Planung verantwortlich zeichnet.
Ein kürzlich gefeiertes Richtfest markierte einen wichtigen Meilenstein. Zu den Gästen zählten Rheinland-Pfalz’ Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD) und der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos). Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) betonte die Bedeutung des Gebäudes für die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.
Peter Karrière, geschäftsführender Gesellschafter der Karrière Projektentwicklung, hob hervor, dass Qualität und Funktionalität des Projekts nun sichtbar werden. Auch Oberbürgermeister Haase unterstrich die Bedeutung des Neubaus für Mainz als Wirtschaftsstandort.
Die Eröffnung des neuen FKS-Gebäudes ist für das erste Quartal 2027 geplant. Es wird moderne Arbeitsplätze für Zoll- und Finanzkontrollbeamte bieten und steht für die fortlaufenden Bemühungen, die Kontrollmaßnahmen zu stärken und die lokale Wirtschaft zu fördern.






