08 May 2026, 16:22

Niedersachsen stockt Starkregen-Förderung um 6 Millionen Euro auf

Eine überflutete Landstraße mit Wasser, das die Straße bedeckt, Pflanzen und Bäumen auf beiden Seiten und einem rechts geparkten Auto, mit Häusern, Strommasten und Drähten im Hintergrund und einer bewölkten Himmel.

Niedersachsen stockt Starkregen-Förderung um 6 Millionen Euro auf

Niedersachsen hat seine Förderung für die Vorsorge gegen Starkregen um zusätzliche 6 Millionen Euro aufgestockt. Mit der Maßnahme sollen Gemeinden besser in die Lage versetzt werden, die wachsenden Risiken durch Extremwetter zu bewältigen. Laut Behörden wird das zusätzliche Geld die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber den Folgen des Klimawandels stärken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ursprünglich hatte das Land 5,2 Millionen Euro für Starkregen-Projekte bereitgestellt, doch die Mittel wurden bereits in der ersten Runde vollständig ausgeschöpft. Durch die neue Aufstockung steht nun ein Gesamtfördervolumen von rund 11,3 Millionen Euro zur Verfügung. Im April erhielten 46 Projekte eine Bewilligung und offizielle Förderbescheide.

Gemeinden können Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der Kosten für lokale Vorsorgepläne beantragen. Besonders bedürftige Kommunen können sogar eine Förderung von bis zu 90 Prozent erhalten. Die maximale Fördersumme pro Antragsteller liegt bei 150.000 Euro, während übergemeindliche Projekte bis zu 400.000 Euro erhalten können.

Ein zweiter Bewerbungsschluss wurde auf den 26. Februar 2027 festgelegt. Umweltminister Christian Meyer betonte das Engagement des Landes und bezeichnete es als verlässlichen Partner der Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel.

Mit der erhöhten Förderung steigt Niedersachsens Gesamtinvestition in die Starkregenvorsorge auf 11,3 Millionen Euro. Die Gemeinden verfügen nun über mehr Ressourcen, um Schutzkonzepte bis zum nächsten Antragstermin zu entwickeln. Die Landesunterstützung zielt darauf ab, die Risiken durch Extremwetter langfristig zu verringern.

Quelle