"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich der Umbau?
Oscar Kabus"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – lohnt sich der Umbau?
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll den ÖPNV und die Verkehrssicherheit im Stadtteil verbessern. Dazu gehören barrierefreie Bushaltestellen, bessere Anbindungen und ein optimierter Verkehrsfluss. Doch die Umgestaltung geht auf Kosten bestehender Parkplätze.
Im Mittelpunkt steht die Attraktivität und Zugänglichkeit des Busverkehrs. Neue oder erweiterte barrierefreie Haltestellen sollen das Quartierszentrum bedienen, darunter ein eigener Haltepunkt für Schulkinder. Die Maßnahmen zielen darauf ab, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu fördern und die Anbindung an die Innenstadt sowie den Bahnhof zu erleichtern.
Insgesamt fallen 35 Parkplätze weg, davon der Großteil an der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße, wo 28 Stellplätze durch neue Halteverbote und Verkehrsregeln entfallen. Weitere Verluste gibt es mit drei Plätzen an der Haltestelle Heiligenstock, vier an der Südstraße und acht am Rennpatt – letztere werden jedoch durch acht neue Parkflächen an anderer Stelle ausgeglichen.
Diskutiert wird zudem eine Einbahnstraßenregelung für den Rennpatt. Diese würde den Verkehrsfluss verbessern, den Busbetrieb erleichtern und die Gehwege freihalten. Zudem könnten Busse und Lkw besser in die Bahnstraße einbiegen. Die Stadt begründet die Änderungen vor allem mit Sicherheitsaspekten, um Konflikte zwischen parkenden Autos, Bussen und dem Gegenverkehr zu reduzieren.
Offen bleibt, wie die wegfallenden Parkplätze am Rennpatt ersetzt werden und wie viele öffentliche Stellflächen im Stadtteil insgesamt zur Verfügung stehen. Die politische Debatte dreht sich darum, ob die Vorteile des Projekts die Parkplatzverluste aufwiegen und welche Alternativen die Stadt für Anwohner, Kunden und Besucher schaffen kann.
Fazit: Der „Ohligs City Ring“ bringt bessere Busverbindungen, mehr Sicherheit und Barrierefreiheit – kostet aber 35 Parkplätze, wobei teilweise Ersatz geschaffen wird. Die Stadt muss nun Lösungen für die verbleibenden Parkplatzfragen und die Auswirkungen auf die lokale Erreichbarkeit finden.






