Oldtimer-Busse glänzten beim zweiten großen Treffen auf dem Dultplatz
Tatjana ReinhardtOldtimer-Busse glänzten beim zweiten großen Treffen auf dem Dultplatz
Das zweite Oldtimer-Bus-Treffen fand vergangenes Wochenende bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dultplatz statt. Organisiert von drei örtlichen Vereinen präsentierte die Veranstaltung über 36 historische Busse, darunter das älteste Modell aus dem Jahr 1959. Es handelte sich um eines der größten Treffen dieser Art in Süddeutschland und bundesweit.
Besucher hatten die Möglichkeit, die Oldtimer aus nächster Nähe zu begutachten und sogar eine erhöhte Perspektive von einer Arbeitsbühne zu genießen, die von der Firma Süß aus Nabburg zur Verfügung gestellt wurde. Kostenlose Fahrten wurden in Bussen aus verschiedenen Regionen angeboten, wobei Spenden für die Instandhaltung der Fahrzeuge entgegengenommen wurden.
Für musikalische Unterhaltung sorgten der Blechbläser-Verein Maxhütte-Leonberg, das Aubachtal-Sextett und der Musikverein Lappersdorf. An den Essens- und Getränkeständen gab es Brezen-Sandwiches, Pommes frites, Bier, Kaffee, Kuchen und eine Auswahl an kalten Getränken.
Zu den politischen Gästen zählten Dr. Thomas Burger, Dr. Helene Sigloch, Monir Shahedi, Thomas Thurow, Bernadette Dechant sowie die Regierungsrätin Tanja Schweiger. Unterdessen kündigte die Interessengemeinschaft Historische Straßenbahn (IG Historische Straßenbahn) an, im kommenden Jahr durch die Vermietung von Standflächen an Werkstätten, Tuning-Garagen oder Ersatzteilhändler die finanzielle Belastung zu verringern.
Die Veranstaltung bot auch einen Ausblick auf die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Die neue Straßenbahn-Werkstatt in der Guerickestraße soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden – ein wichtiger Schritt für die mögliche Rückkehr der historischen Regensburger Straßenbahn aus Plauen.
Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Oldtimer-Busse und bot Unterhaltung, kulinarische Köstlichkeiten sowie kostenlose Fahrten für die Besucher. Mit dem laufenden Bauprojekt der Straßenbahn-Werkstatt könnte die Rückkehr der historischen Straßenbahn bald Realität werden. Zudem profitierten die Veranstalter finanziell durch freiwillige Spenden und die geplanten Standmieten.






