21 March 2026, 00:38

Olof-Palme-Zentrum in Berlin feiert Meilenstein bei künstlerischer Erweiterung

Große Metallskulptur der Berliner Mauer auf einer grünen Fläche umgeben von Bäumen und Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund.

Olof-Palme-Zentrum in Berlin feiert Meilenstein bei künstlerischer Erweiterung

Das Olof-Palme-Zentrum in Berlin-Gesundbrunnen erreicht Meilenstein bei Erweiterung

Das Olof-Palme-Zentrum in Berlin-Gesundbrunnen hat eine entscheidende Phase seiner Erweiterung erreicht: Das künstlerische Design steht nun fest, und ein partizipatives Kunstwerk wird zum Mittelpunkt des modernisierten Raums.

Das Zentrum öffnete 1983 als kultureller Begegnungsort seine Türen. Gegründet von der Berliner SPD und lokalen Initiativen, ehrt es den schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme, einen Vorkämpfer für Frieden und soziale Demokratie. Seine Entstehung spiegelte den Aktivismus der Zeit wider – von Antimilitarismus-Protesten bis zu Basisbewegungen im Arbeiterviertel während des Kalten Krieges.

Die Bauarbeiten schreiten voran: Trockenbau, technische Installationen und Innenausbau laufen auf Hochtouren. Die erweiterte Einrichtung soll im Herbst 2026 eröffnet werden und bietet dann mehr Platz für Besucher:innen und Aktivitäten.

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Der Künstler Oliver Walker setzte sich mit seinem Entwurf "Tausend Verbindungen" im Wettbewerb "Kunst am Bau" durch. Das Werk vereint Film, Buch und ein handgefertigtes Objekt aus recycelten Materialien. Seine botanischen Motive feiern die vielfältigen Hintergründe der Anwohner:innen.

Die Grundlage des Kunstwerks knüpft an ein Gemeinschaftsprojekt im Brunnenviertel an: Gesammelter Elektronikschrott wurde aufbereitet, das gewonnene Kupfer nach Erzincan in der Türkei gebracht. Dort schmieden Handwerker:innen daraus einen Samowar – eine symbolische Verbindung zu globalem Handwerk.

Die Erweiterung schafft dringend benötigte Kapazitäten für die wachsende Nutzerschaft. Nach Fertigstellung wird das Zentrum als Ort für Kultur- und Gemeinschaftsveranstaltungen dienen. Die Verbindung von Recyclingmaterialien und internationaler Zusammenarbeit verleiht dem Projekt eine besondere Note.

Quelle