Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen statt Prinzessin
Oscar KabusOsnabrücker Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen statt Prinzessin
Der Osnabrücker Karneval schreibt in diesem Jahr Geschichte mit seinem Prinzenpaar
Zum ersten Mal werden zwei Prinzen die Feierlichkeiten anführen – statt des traditionellen Paares aus Prinz und Prinzessin. Das Motto der Veranstaltung, "Kreuz und queer – bunt, das sind wir", steht für ein Fest der Offenheit und Vielfalt.
Die Osnabrücker Karnevalsgesellschaft bricht damit mit einer jahrzehntealten Tradition, indem sie erstmals zwei Männer als regierendes Prinzenpaar bestimmt. Diese Entscheidung unterstreicht den Wandel des Karnevals hin zu einem modernen und inklusiven Fest.
Einer der neuen Prinzen, Yut I., verleiht dem Amt eine internationale Note: Als erster Prinz in der Geschichte des Osnabrücker Karnevals besitzt er einen ausländischen Pass – er wurde in Thailand geboren. Seine Herkunft bereichert die lokalen Feiern um eine neue Facette.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßt die Wahl und bezeichnet die Prinzen als "Symbole der Freude und Freiheit". Ihre Worte betonen die Bedeutung des Karnevals als fröhliches Gegengewicht in schwierigen Zeiten.
Der Osnabrücker Karneval 2024 präsentiert sich damit mit einem Prinzenpaar, das es so noch nie gab. Mit seinem fortschrittlichen Motto und der historischen Besetzung will das Fest Vielfalt und Zusammenhalt feiern. Die Veranstalter erwarten, dass die Neuerungen den diesjährigen Feiern frischen Schwung verleihen.






