Ostfalia Hochschule startet Projekt für bessere Notfallversorgung und Katastrophenmanagement
Oscar KabusOstfalia Hochschule startet Projekt für bessere Notfallversorgung und Katastrophenmanagement
Die Fakultät für Gesundheit der Ostfalia Hochschule hat ein neues Forschungsprojekt gestartet, um die Notfallversorgung und das Katastrophenmanagement zu verbessern. Die Initiative mit dem Titel „HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstellen, Feuerwehr und Rettungsdienst“ soll die berufliche Weiterbildung in diesem wichtigen Bereich ausbauen.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines flexiblen, modularen Schulungsprogramms für Einsatzkräfte. Es richtet sich an Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdienste und soll die Lücke zwischen beruflicher Praxis und akademischer Bildung schließen.
Von Juni 2026 bis Dezember 2028 werden sechs Module erarbeitet, darunter „Kindernotfälle im Rettungsdienst“ und „Einsatzführung bei Großschadenslagen“.
Die Finanzierung erfolgt über das Programm „Hochschulen öffnen“, das von der NBank unterstützt wird. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und dem Land Niedersachsen. Die Ostfalia-Forscherinnen Professorin Dr. Ilka Benner, Professorin Dr. Melanie Lietz und Professorin Dr. Sandra Tschupke leiten das Vorhaben. Sie arbeiten mit Partnern wie dem Zentrum für Notfall- und Intensivmedizinische Ausbildung, der Interdisziplinären Arbeitsgruppe für Notfall- und Katastrophenmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und der Feuerwehr- und Katastrophenschutzabteilung der Stadt Wolfsburg zusammen.
Während der Laufzeit wird das Schulungsprogramm teilweise erprobt. Es soll die Kompetenzen von Einsatzkräften stärken und die Koordination in Krisensituationen verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen akademischen und praktischen Partnern garantiert eine hohe Praxisrelevanz.
