27 March 2026, 14:37

Prozess um Betrug mit Corona-Hilfen und Lohnvorenthaltung beginnt in Freiburg

Graffiti an einer Gebäudewand mit der Aufschrift "Polizei ermordet George Fuck 12 P19" mit Fenstern und verstreuten Gegenständen davor.

Prozess um Betrug mit Corona-Hilfen und Lohnvorenthaltung beginnt in Freiburg

Am 30. März 2026 muss sich ein 49-jähriger Mann vor dem Landgericht Freiburg wegen mehrfacher Wirtschaftsstraftaten verantworten. Die Anklagepunkte umfassen Sozialversicherungsbetrug, Lohnvorenthaltung sowie den illegalen Bezug von Corona-Hilfsgeldern. Der Prozessbeginn ist für 9 Uhr angesetzt.

Der Angeklagte soll zwischen März 2020 und November 2021 Löhne von Mitarbeitenden einbehalten und veruntreut haben. In diesem Zeitraum wird ihm vorgeworfen, Arbeiter beschäftigt zu haben, ohne sie bei den Sozialversicherungsträgern anzumelden. Dadurch seien Sozialabgaben in Höhe von rund 188.000 Euro ausgeblieben.

Neben den Lohndelikten wird ihm Subventionsbetrug zur Last gelegt. Ermittlern zufolge habe er durch falsche Angaben etwa 60.000 Euro an Corona-Soforthilfen erschlichen. Der Fall geht auf Kontrollen der Zollbehörden zurück, wobei die genaue Zahl der nicht angemeldeten Beschäftigten noch unklar ist.

Im Prozess wird geprüft, ob der Mann in Freiburg ein Bau- und Reinigungsunternehmen führte, dabei aber rechtliche und finanzielle Pflichten umging. Die Behörden sehen keinen Zusammenhang zu einer separaten Kontrolle im Jahr 2026, bei der zwei ausländische Arbeiter ohne Genehmigung festgestellt wurden.

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Das Gericht wird Beweise für Lohnvorenthaltung, ausstehende Sozialabgaben und betrügerische Hilfsgeldanträge würdigen. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten Strafen wegen mehrfacher Wirtschaftsdelikte. Die Verhandlung findet am 30. März 2026 statt.

Quelle